Innerer markt kurzfristig überhitzt

Börsenbrief mit System

Der innere Markt ist kurzfristig überhitzt. Dies zeigen uns die systematischen Risikoindikatoren des inneren Marktes.
Vor allem kurzfristig ist die US-Börse extrem schnell angestiegen – dies alleine ist aber noch kein Verkaufssignal.

Liebe Investoren,

wieder einmal liegt eine spannende Börsenwoche hinter uns.
Dies liegt übrigens nicht nur am abwechslungsreichen Skandal rund um Wirecard, in dem sich bald herausstellen wird, welche Seite lügst und wer die Wahrheit sagt.

Während Investitionen in Wirecard – wegen der bizarren Casino –Mentalität der Angelegenheit meiner Meinung nach – nur etwas für ganz hart gesottene Spekulanten sind, stellt sich die Angelegenheit für technisch, relativ betrachtet starke und auch fundamental überzeugende Aktien völlig anders dar.
Denn heute hat sich der DAX oberhalb der Marke von 11.400 Punkten etabliert und ein neues Jahreshoch markiert. Sehr wichtige Widerstände wurden überwunden und das das Zwischenhoch von Ende November bei etwa 11.550 Punkten entfaltet seine magnetische Wirkung.
Wer hätte diese äußerst positive Entwicklung vor wenigen Wochen gewagt zu prognostizieren?
Dabei haben die wichtigsten Risikoindikatoren des inneren Marktes eine der besten systematischen Kaufgelegenheiten seit vielen Jahren angekündigt. Hier können Sie meinen Beitrag dazu von Anfang Januar noch einmal lesen. https://libra-invest.de/die-beste-investitionsgelegenheit-seit-8-jahren

Noch bemerkenswerter ist die positive Entwicklung der vergangenen Tage, wenn man einen Blick auf den heute veröffentlichten ifo- Konjunkturindex wirft. Dieser ist nämlich erneut gefallen – sogar stärker als von der Mehrheit erwartet.
Wie passt diese Entwicklung mit der Aktien-Hausse zusammen?
Die schlechte Entwicklung des ifo-Index passt durchaus zum positiven Aktienmarkt. Jedenfalls wenn man weiß, dass Rezessionsjahre gute Aktienjahre sind. (Auch darüber habe ich kürzlich einen Beitrag geschrieben) https://libra-invest.de/konjunkturphasen-und-boersenzyklen

Schließlich wird an der Börse die Zukunft gehandelt. Erleben wir demnächst nicht erneut einen Kurseinbruch, können wir davon ausgehen, dass die Konjunktur im 2. Halbjahr deutlich anziehen wird.
Trotzdem ist aber nicht gesetzt, dass sich die dynamische Erholung der vergangenen Wochen „einfach so“ fortsetzt, da fast alle wichtigen Indizes kurzfristig überhitzt sind.

Kurzfristig ist die wichtigste Börse der Welt extrem heiß gelaufen

Insbesondere gilt dies für die weltweit führende US- Leitbörse.

Die folgende Grafik zeigt Ihnen die Relation derjenigen an der NYSE notierten Aktien, die oberhalb ihrer wichtigen 50- Tage- Linie handeln.

Wie lange geht das gut?
New Yorker Börse ist überhitzt

Wie Sie sehen, sind wir in gerade einmal 8 Wochen aus der unteren überverkauften in die obere überhitzte Zone gerast.
Anfang Januar war dieser kurzfristige Risikoindikator so stark überverkauft wie seit mehreren Jahren nicht mehr. Nur noch 8 % der an der New Yorker Börse notierten Aktien befanden sich damals oberhalb ihres gleitenden 50- Tage-Durchschnitts, heute sind es bereits wieder 90 %.
Das dem zu Grunde liegende Verhalten der Anleger kann ich nur als manisch- depressiv bezeichnen.
Ein klassisches Kaufsignal, wenn also eine positive x-Achse die kritische Marke von 30 % übersteigt, ließ nicht lange auf sich warten. Schnell bildete sich eine dynamische Aufwärtsbewegung im Risikoindikator und am breiten Aktienmarkt der NYSE mit ihren etwa 2.400 gehandelten Aktien.

Wie gesagt sind wir aber mittlerweile so exzessiv überkauft, dass eine Konsolidierungsphase und einige schwächere Tage keinen Anleger überraschen sollten – obwohl der Trend nach wie vor nach oben zeigt.

Wie üblich finden wir nämlich die guten Kaufgelegenheiten im unteren Bereich der Grafik und im oberen die Verkaufsgelegenheiten – jedenfalls wenn man sich als kurzfristig orientierter Anleger bezeichnet. Mittel- bis langfristig sieht das Bild wesentlich besser für uns Anleger aus.
Trotzdem empfehle ich, den gezeigten kurzfristigen Risikoindikator in den kommenden Tagen gut im Blick zu behalten.
Gefährlich wird es übrigens erst, falls auch der übergeordnet wichtige NYSE Bullish Percent Indikator ins Taumeln geraten sollte, wenn also plötzlich immer mehr Aktien von einem Kauf- auf ein Verkaufssignal der P & F Technik wechseln sollten. Davon sind wir jedoch noch meilenweit entfernt.

Deswegen habe ich auch heute eine kleine, aber sehr feine, familiengeführte Firma aus dem SDAX meinen eher langfristig orientierten Lesern empfohlen.

Hier können Sie sich darüber informieren, ebenfalls natürlich über die sehr positive Entwicklung des neuen Power- Depots, in welchem wir ausschließlich und systematisch in die stärksten Aktien investieren.

Falls Sie Fragen zum Text haben, oder sich auch für eine Überprüfung der relativen Stärke in Ihrem langfristigen Depot interessieren, kontaktieren Sie mich bitte. Denn gerade langfristig ist es doch ein erheblicher Unterschied, ob man in den global betrachtet stärksten oder schwächsten Regionen und Sektoren investiert ist.

Viel Erfolg mit Ihren Investitionen

Ihr fairer Berater Klaus Buhl

Börsenbrief mit System
Premium Börsenbrief, clever in die besten Aktien investieren

 

 

 

 

 

 

 

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