Was ist eigentlich der Innere Markt?

Es gibt keine einzelne Methode, die den inneren Markt darstellt.Der innere Markt beschäftigt sich mit den Dingen, die unterhalb der Oberfläche der bekannten Indizes geschehen.

Dabei geht es nicht um Prognosen, sondern um den Kampf zwischen Angebot und Nachfrage. Da die niemand die Zukunft kennt, machen Prognosen keinen Sinn.

Der heutige Kurs einer Aktie ist die wichtigste Information an der Börse. Der innere Markt zeigt, ob der Aktienmarkt aktuell von der Nachfrage oder dem Angebot gelenkt wird. Dies ist wichtig, da etwa 85 % der in einem Index notierten Aktien sich wie ein Fischschwarm in die gleiche Richtung bewegen. 
Getrieben von der Psyche des Menschen pendeln die Aktienmärkte zwischen überkauften und überverkauften Zuständen.

Ein wichtiger Indikator ist die Relation der im S & P 500 Index notierten Aktien, die oberhalb des Durchschnitts der vergangenen 150 Handelstage notieren. Steigt deren Anzahl, lenken die großen Anleger aus irgendwelchen Gründen Kapital in den Markt.

Auf der X-Achse wird übrigens der Zeitablauf dargestellt – aber nur wenn es Bewegung gibt. Die steigenden X-Achsen sind positiv und zeigen, das die großen Anleger Kapital in den Markt lenken.
Die fallenden 0-Achsen deuten auf fallende Kurse bzw. dass zunehmend Aktien unter ihre wichtige 150-Tage-Linie tauchen und vom Angebot gelenkt werden.

Oberhalb von 70 % ist der Markt überhitzt, unterhalb von 30 % eher überverkauft.
Aktuell sind wir eher überhitzt. Die heutige hohe Ausprägung des Indikators ist ungewöhnlich und sollte von mittelfristig orientierten bedacht werden.

Genauer gesagt sehen Sie die Relation derjenigen im marktbreiten US-Index enthaltenen Aktien, die oberhalb ihres Durchschnitts der vergangenen 150- Handelstage notieren. Dieser Durchschnitt ist flexibler als die viel bekanntere 200- Tage- Linie – und vielleicht deshalb sehr effizient.

Aktuell notieren etwa 95 % der im Index enthaltenen Aktien oberhalb ihrer 150- Tage- Linie. Dies ist eine enorme hohe positive und nur selten erreichte Marktbreite.

Umgekehrt müssen wir aber hinterfragen, welche Sektoren oder Aktien demnächst noch in der Gunst der Anleger steigen könnten? Was könnte sich in näherer Zukunft noch besser entwickeln?

Nur dann wird weiterhin „frisches“ Kapital von außen in den Markt strömen und den Index weiter „unter Dampf“ halten können. Für die Qualität bzw. die Ergebnisse der Regeln des inneren Marktes spricht vor allem die Psyche und die sich kaum ändernden Angewohnheiten der Menschen.

Deshalb wird auch zukünftig immer wieder die Stimmung blitzschnell wechseln. Ausgelöst ganz einfach davon, dass sehr frühe und kurzfristig interessierte Anleger ihre Gewinne vom Tisch nehmen. Oder umgekehrt davon überzeugt sind, dass nach einer Konsolidierung die Bewertungen wieder günstig sind.

Die Grafik zeigt, dass sich die guten Kaufgelegenheiten im unteren extremen Teil befinden und im oberen die Verkaufsgelegenheiten überwiegen. Dies sollten wir stets im Hinterkopf behalten.

Hier gibt es weitre Infos zum inneren Markt

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