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Gold erneut unter Druck

Gold erneut unter Druck                  

Liebe Leserinnen und Leser,

Hoffentlich liegt eine angenehme Woche hinter Ihnen. Die internationalen Indizes haben sich bekanntlich sehr unauffällig verhalten, weshalb ich heute Ihre Aufmerksamkeit auf den Goldpreis und die Zinsen lenken will. Denn sehr häufig wurde ich in den letzten Wochen von Lesern gefragt, was denn mit dem Goldpreis los sei, bzw. warum dieser trotz der verschiedenen Krisen und Risiken einfach nicht auf die Füße kommt.

 Rabattaktion für meinen Premium-Brief endet am Montag

Seit einiger Zeit lesen Sie bereits diesen Gratis-Börsenbrief und freuen sich bestimmt wie viele andere Menschen auf die aktuellen Analysen aus der Welt der P & F Charts, die ich freitags an Sie versende. Aber haben Sie gewusst, dass ich auch einen Premium-Brief ver-öffentliche, in dem ich die konkreten Papiere benenne und zwei Musterdepots führe? Das Basisdepot bezieht sich in erster Linie auf fundamental günstige „Dauerläufer“, die über Monate im Depot bleiben sollen und in der Regel erst verkauft werden, wenn der Markt durch Erreichen eines Stopp-Kurses so entscheidet. Das andere Depot bietet Ihnen spezielle Chancen, deren Haltedauer auf einige Wochen bis wenige Monate angelegt ist. Sie sehen: die Systematik einer guten Geldanlage und Ihr Vermögensaufbau stehen ganz klar im Vorder-grund und nicht das Zocken oder Herumstochern im Nebel des Aktienuniversums.

Testen Sie doch einfach mein Angebot und informieren Sie sich hier. Wie gesagt, noch bis kommenden Montag gewähre ich Ihnen einen Rabatt von 10 Prozent. Der Code dafür lautet danke10.

Eine kurze und neue Erklärung des Angebots können Sie hier nachlesen.

 Gold und Zinsen

Übrigens ist der Goldpreis aktuell nicht nur für Gold-Fans interessant, sondern auch für uns Aktionäre. Denn ich gehe davon aus, dass die Hintergründe der jetzigen Schwäche des Goldpreises (Zinsen) auch schon bald den Aktienmarkt beeinflussen werden. Wie Sie wissen, ist die Frage nach den Ursachen einer Kursbewegung immer schwierig zu beantworten und Sie können davon ausgehen, dass die wahren Gründe meist nicht denen entsprechen, die in den Medien genannt werden.

Natürlich ist es wie immer müßig, über die Hintergründe von Preisbewegungen zu diskutieren. Ein wichtiges Argument für das schwache Gold ist sicherlich der starke US-Dollar, der entgegen gesetzt zum Goldpreis korreliert ist.

Da aktuell die amerikanische Notenbank Ihre Geldpolitik allmählich strafft, während die Europäer mit allen Mitteln versuchen, die Geldbasis zu erweitern, verliert der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich an Boden. Dies wiederum setzt den Goldpreis unter Druck.

Zins rauf Gold runter?

in bedeutender Einflussfaktor für den Goldpreis ist der Zins, da der Besitz von Gold keine Zinsen einbringt und außerdem sogar noch Lagerkosten verursacht. Besonders wichtig ist das Niveau des realen Zinssatzes, der Ihnen nach Abzug der Inflationsrate bleibt. Seit einiger Zeit bereits erleben wir einen negativen Zinssatz, d.h. der Preisauf-trieb ist größer als der Zinssatz. (Jedenfalls erlebe ich es so und die meisten Menschen, die offenbar andere Einkaufsgewohnheiten haben als die Politiker und Wissenschaftler, die die Inflationsrate berechnen bzw. den statistischen „Einkaufskorb“ festlegen).

Nun scheint sich am Goldmarkt aber die Meinung durchzusetzen, dass die Zeit des negativen Zinssatzes, der traditionell ein Anschubfaktor für den Goldpreis ist, sich dem Ende nähern könnte. Dahinter steht die Überlegung, dass die US Zinsen früher und deutlicher steigen als heute von der Mehrheit angenommen. Dies wiederum wäre negativ für den Goldpreis und könnte weiteren Verkaufsdruck ausüben.

Da die Entwicklung der Zinsen und damit auch die Attraktivität von Renteninvestments deutlich den Aktienmarkt beeinflussen, zeige ich Ihnen hier den Chart der weltweit beachteten zehnjährigen US-Anleihen, denn hier sehe ich den Schlüssel für die mittelfristige Entwicklung der Aktienmärkte.

Eine kleine Information vorab: zur besseren Sichtbarkeit wurde der Kurs mit zehn multipliziert. Der heutige Kurs von 25 bedeutet also ein Zinsniveau von 2,5 % bei einer Laufzeit von zehn Jahren.

US-Zinsen für zehnjährige

Bitte beachten Sie, dass nach einer langen Bodenbildung in den Jahren 2012 und 2013 die Zinsen in den USA deutlich gestiegen sind, was Sie an den steigenden Unterstützungsgeraden erkennen.

Ich gebe zu, von einem sehr geringen Niveau aus, aber das Signal war relativ klar und Gold geriet deutlich unter Abgabedruck. Umgekehrt  zeigten sich die Aktien zunächst wenig irritiert und erst jetzt rücken die Zinsen wieder verstärkt in den Fokus der Akteure.

Dies ist umso erstaunlicher, als sich seit diesem Jahr die Zinsen wieder zurückziehen und von etwa 3 auf 2,4% gefallen sind – immer-hin ein Rückgang von 20 Prozent.

Ich vermute, dass dies einer der wichtigsten Gründe für den trotz aller Krisen sehr robusten Aktienmarkt ist und auch eine Erklärung für die Outperformance der US-Börsen.

Charttechnisch wäre nun ein Test der aufsteigenden Unterstützungs-geraden bei etwa 1,9 zu erwarten. Bitte beachten Sie auch das Projektionsziel der P & F Technik, welches auf ein Ziel von 1,5 % deutet. Dies würde eine sehr wichtige Stütze sowohl für die Aktienmärkte als auch den Goldpreis bedeuten.

Gold mit erneutem Verkaufssignal

Speziell in den letzten Tagen kam der Goldpreis massiv unter Druck. Sehr gut erkennen Sie dies am gelassenen P & F Chart. Beachten Sie vor allem die rechte null Spalte, die für fallende Kurse steht und deutlich von der Widerstandsgeraden abgeprallt ist. Gestern wurde sogar die wichtige Unterstützung von 1.250 $ unterschritten. Nun muss man davon ausgehen, dass die Verkäufer den Kurs noch bis in die Umgebung der nächsten Unterstützung bei 1.190 drücken werden.

  Gold unter Druck

Die Markttechnik ist heute zwar sehr stark überverkauft, aber der Anblick des P & F Charts gibt den Bullen keine große Hoffnung. Immerhin deutet auch das Projektionsziel auf die Region von 1.150 $.

Trotzdem aber würde ich keine Goldpositionen auflösen, die Sie als „Versicherung“ und nicht als Spekulation oder „Rendite- Gold“ einge-gangen sind. Denn schließlich weiß man immer erst hinterher, ob man mit oder ohne Versicherung besser gefahren wäre.

Wer weiß, vielleicht erleben wir aber auch hier beim Goldpreis eine Überraschung und die aktuell kaum beachtet fallenden US Zinsen werden zum „Zünglein an Waage“. Dies wäre natürlich auch für die Aktien ein sehr positives Signal und ein Indikator, dass wir in diesem Jahr bereits die lokalen Tiefs in den Aktienindizes gesehen haben.

Auch diesbezüglich sollten wir Anleger wachsam bleiben und handeln was wir sehen, und nicht was wir denken. Daher halte ich auch in meinen Premiumbrief und der Vermögensverwaltung zwar einen Fuß über die Bremse, bin aber nicht bereit, nur auf den bloßen Verdacht hin ein (für die Rendite) folgenschweres Bremsmanöver einzuleiten.

Den Bezug dieses Börsenbriefes, der sich auf die systematischen Regeln des inneren Marktes stützt, biete ich Ihnen noch bis Montag einschl. für einen Rabatt von 10 Prozent an. 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren Investments und ein schönes Wochenende.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Rheinland,

Ihr Klaus Buhl

 

 

 

Picture of Klaus Buhl

Klaus Buhl

Mein Name ist Klaus Buhl und ich habe das Investmentgeschäft „von der Pike auf“ gelernt. Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass „die Märkte“ nicht so funktionieren wie es uns die Finanzindustrie und die Massenmedien vorgaukeln. Mir wurde klar, daß die allermeisten Kunden mehr als nur eine clevere Strategie und guten Service erwarten neben Fairness und Loyalität - echte Unabhängigkeit sowie vollständige Transparenz der Produkte und Kosten. Deshalb habe ich vor einigen Jahren meine eigene GmbH gegründet und veröffentliche wöchentlich meinen Gratis Börsenbrief

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