BLOGBEITRAG

Darum ist Gold jetzt interessant für uns Anleger

Gold noch ein Krisenmetall

Gold hat eine lange Geschichte als Wertaufbewahrungsmittel und ist auch heute noch ein beliebtes Investment aus mehreren Gründen:

Wertspeicher:

Gold wird oft als sicherer Hafen betrachtet, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Inflation. Es behält seinen Wert über lange Zeiträume und dient als Absicherung gegen die Abwertung von Papierwährungen.

Inflationsschutz:

In Zeiten hoher Inflation neigen Fiat-Währungen dazu, an Wert zu verlieren. Gold hingegen neigt dazu, seinen Wert zu behalten oder sogar zu steigen, was es zu einer attraktiven Absicherung gegen die Erosion der Kaufkraft macht.

Diversifikation

Gold hat eine geringe Korrelation mit anderen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen. Das bedeutet, dass Gold in einem gut diversifizierten Portfolio das Risiko reduzieren kann, da es oft in Zeiten, in denen andere Anlagen schwächeln, an Wert gewinnt.

Liquidität

Gold ist eine sehr liquide Anlage. Es kann leicht und schnell zu Geld gemacht werden, da es weltweit anerkannt und gehandelt wird. Dies macht es zu einer flexiblen Anlageoption, die bei Bedarf leicht liquidiert werden kann.

Krisensicherheit

In wirtschaftlichen oder geopolitischen Krisenzeiten neigen Investoren dazu, in Gold zu flüchten. Es wird als sicherer Hafen betrachtet, da es keine Kreditrisiken hat und physisch greifbar ist. Diese Eigenschaft macht Gold besonders wertvoll in unsicheren Zeiten.

Begrenztes Angebot

Gold ist ein begrenztes Gut. Die weltweiten Goldreserven sind endlich, und die jährliche Produktion wächst nur langsam. Dieses begrenzte Angebot kann zu Preissteigerungen führen, insbesondere wenn die Nachfrage steigt.

Historische Bedeutung

Gold hat über Jahrtausende hinweg eine wichtige Rolle in Kulturen und Wirtschaftssystemen weltweit gespielt. Diese historische Akzeptanz und Wertschätzung tragen zur heutigen Attraktivität von Gold als Investment bei.

Zusammengefasst ist Gold ein interessantes Investment aufgrund seiner Fähigkeit, als Wertspeicher zu dienen, vor Inflation zu schützen, zur Diversifikation beizutragen, hohe Liquidität zu bieten, in Krisenzeiten Sicherheit zu gewährleisten, ein begrenztes Angebot zu haben und durch seine historische Bedeutung gestützt zu werden.

Jetzt noch in Gold investieren?

Schon ein kurzer Blick in die einschlägigen Finanzmedien zeigt: Gold ist „in“.
Das Jahr 2024 ist noch nicht zur Hälfe vergangen und es ist unverkennbar: Gold legt eine beeindruckende Rallye aufs Parkett.

Vieles deutet sogar auf einen neuen Bullenmarkt, der sich über mehrere Jahre erstrecken dürfte. Doch auch solch starke Trends werden immer wieder von Konsolidierungen und sogar unangenehmen Korrekturen unterbrochen.
Und aktuell deutet einiges darauf hin, dass uns eine solche bevorstehen könnte.
Kaum eine Anlageklasse polarisiert derart wie Gold. Auf der einen Seite habt Ihr die überzeugten „Goldbugs“, die in dem Edelmetall die einzige “wahre Währung” sehen.

Die andere Seite nehmen diejenigen Anleger ein, die Gold vehement ablehnen, da es keine Zinsen und keinen Cashflow erwirtschaftet. Für diese ist Gold ein totes Relikt oder bestenfalls ein kaltes Edelmetall.
Während wir über die Sinnhaftigkeit von Gold diskutieren können, so ist eine Sache völlig unstrittig: Der Goldpreis ist im Aufwärtstrend! Und zwar mit einem deutlichen Ausbruch.

 

Abbildung: Langfristiger Kursverlauf des Goldpreises (Quelle: stockcharts.com)

Wie ihr im Chart sehen könnt, zog der Preis nach mehreren Jahren der Konsolidierung eindrucksvoll nach oben durch und ließ damit so manchen Marktbeobachter erstaunt zurück.

Dies weckt natürlich inbesondere bei den Anlegern Begehrlichkeiten, die sich angesichts der langen Konsolidierung vom Gold (vielleicht auch etwas genervt) abgewandt haben und nun das Gefühl haben, hier etwas zu verpassen.
In der Tat gibt es einige fundamentale Gründe, die für einen weiteren Anstieg beim Gold sprechen. Doch auch im stärksten Aufwärtstrend erfolgen derartige Anstiege nie in einer Linie.
Vielmehr werden diese immer wieder durch Korrekturphasen unterbrochen. Diese testen nicht nur die Entschlossenheit der Anleger, sondern bieten auch immer wieder interessante und wenig riskante Einstiegsfenster – falls Ihr noch nicht an Bord seid.

Kommt es beim Gold jetzt zu Gewinnmitnahmen?

Bekanntlich gibt es einige gute fundamentale Gründe für den übergeordneten Aufwärtstrend des gelben Edelmetalls.
Doch auch im stärksten Aufwärtstrend erfolgen derartige Anstiege nie in einer Linie und ohne Schnörkel. Vielmehr sind diese immer wieder durch Korrekturphasen unterbrochen.
Diese testen nicht nur die Entschlossenheit der Anleger, sondern bieten auch immer wieder interessante, risikoarme Einstiegsfenster, falls Sie noch nicht dabei sein sollten.

Korrektur voraus? Ein Blick auf die aktuelle Situation beim Goldpreis

Aktuell steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Konsolidierung in den Sommerwochen. Hierfür sprechen gleich einige Argumente.
Zunächst einmal ist die Saisonalität des Goldpreises in den nächsten Wochen eher schwach. In den meisten Jahren und auch durchschnittlich/saisonal kommt der Goldpreis zwischen April und August nicht vom Fleck.
Gerade im Juni ist aus Sicht der Saisonalität mit weiteren Rückgängen zu rechnen. Erst ab August neigt der Goldpreis im Durchschnitt der Jahre wieder zu mehr Stärke.

Dieses Verhalten tritt gleichzeitig auf eine sich abzeichnende charttechnische Topbildung beim Goldpreis. Zunächst einmal haben wir hier im Anstieg bei 2.400 bis 2.450 US-Dollar einen Widerstand erreicht, den der Goldpreis bisher nicht überwinden konnte.

Wichtig ist jetzt auch ein kritischer Blick auf den systematisch überhitzten Sektor der Goldminen-Aktien.
Kurzfristig wirken inzwischen jedoch auch die Goldminen-Aktien ziemlich ausgereizt, wie ein Blick auf den von mir verfolgten “inneren Markt” zeigt.

Der Bullisch Prozent Index des Goldminensektors zählt den prozentualen Anteil der definierten Kaufsignale im Sektor und befindet sich fast am Anschlag. 84 Prozent der Minenaktien handeln auf einem Kaufsignal, was eine deutliche zyklische Überhitzung ist, die irgendwann korrigiert wird.
(Aktien und Sektoren kehren immer wieder zu ihrem Durchschnitt zurück)

Zwar steht der Bullisch Prozent Index des Goldminen-Sektors weiterhin im Status “bestätigt bullisch”. Doch wie Euch der Chart zeigt, ist die Situation fast ausgereizt.
Auch hier sind wir in dem Bereich angekommen, in dem die letzte Korrektur im Sektor begann.

 

Bullish Percent Goldsketor

 

Die Anzeichen für eine Korrektur beim Goldpreis und den Goldminen mehren sich. Ich gehe nicht von einem Bruch des langfristigen Trends aus.
Dafür spricht fundamental zu viel für weiter steigende Goldpreise. Aber gerade in langfristigen Trends sind Phasen des “Durchatmens” völlig normal und bieten häufig gute Einstiegsmöglichkeiten!

Höchstwahrscheinlich werde ich diese Gelegenheit nutzen, um meine Positionen im Sektor zu verstärken, der nach wie vor eher unterbewertet ist.
Genauso auch für meine Depot-Kunden.

Was haltet Ihr von Investitionen in Gold und Goldminenaktien?
Mögt Ihr Gold aus Gründen der Diversifikation?

Auch in meinem freien Börsenbrief bespreche ich immer wieder den Goldpreis. Dle meisten meiner Depotkunden sind in Gold und/oder dem Minensektor investiert.

Viel Erfolg und Grüße vom fairen Berater

 

Premiumbörsenbrief
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Klaus Buhl

Mein Name ist Klaus Buhl und ich habe das Investmentgeschäft „von der Pike auf“ gelernt. Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass „die Märkte“ nicht so funktionieren wie es uns die Finanzindustrie und die Massenmedien vorgaukeln. Mir wurde klar, daß die allermeisten Kunden mehr als nur eine clevere Strategie und guten Service erwarten neben Fairness und Loyalität - echte Unabhängigkeit sowie vollständige Transparenz der Produkte und Kosten. Deshalb habe ich vor einigen Jahren meine eigene GmbH gegründet und veröffentliche wöchentlich meinen Gratis Börsenbrief

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