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Schwellenländer und DAX 30 zeigen rasche Erholung

Schwellenländer zeigen rasche Erholung 

Ähnlich wie die Wachstumsaktien gelten auch die Börsen der Schwellenländer als wichtige Indikatoren für die Neigung der Anleger, erhöhte Risiken in Kauf zu nehmen. Gehen die Anleger von erhöhten Risiken aus, geraten diese Länder in der Regel sehr viel deutlicher unter Druck als die etablierten Börsenplätze.

Überraschenderweise vermitteln aber die Börsen der Schwellenländer nicht den Eindruck, als ob wir eine deutliche Abkühlung des Wachstums zu befürchten haben. Dies ist insofern erstaunlich, da in schwierigen Zeiten in der Regel dort Kapital abgezogen wird und in die sicheren Häfen zurückkehrt. Auch ist ein fester US-Dollar in der Regel für die Börsen der Wachstumsländer eher schädlich und ein Signal steigender Risiken. Diesmal aber kommt dort trotz der verschiedenen Bedrohungen kein stärkerer Verkaufsdruck auf. Die überraschende Stabilität der Börsen der Schwellenländer zeigt Ihnen auch der folgende Chart als Vertreter dieser Länder.

 SChwellenländer

Schnell erkennt man, dass die wichtige 200-Tage-Linie nach wie vor leicht ansteigt und der Aufwärtstrend insofern noch intakt ist – von einer Krise dieser Länder oder massiver Kapitalflucht ist nichts zu spüren. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass der Index erneut den Sprung über die wichtige Durchschnittslinie geschafft hat. Eingeleitet wurde die Stabilisierung übrigens durch eine wichtige Formation im Kerzenchart, einen langen positiven „Hammer“. Dieser zeigt Ihnen die deutlich abnehmende Abgabebereitschaft und das plötzliche Kaufinteresse auf diesem Niveau. Spannend wird es nun zu beobachten, ob die Käufer es schaffen, den Kurs über die fallende 50 Tage Linie zu hieven. Auf diesem Niveau, bei etwa 42 Punkten, erwarte ich einen Widerstand, aber auch die Vorentscheidung für den Verlauf der kommenden Wochen. Wegen des positiven Umfeldes durch die Wachstumswerte und der Tatsache, dass die besten Börsenmonate nun vor uns liegen, gehe ich davon aus, dass die Bullen die Oberhand gewinnen. Ein wichtiger Hinweis auf die Stärke der Käufer ist auch die Markttechnik. Sowohl MACD und RSI deuten an, dass der Ball im Spielfeld der Investoren liegt.  

DAX 30 bestätigt Kaufsignal

Sehr gut zeigt Ihnen der besonnenen P & F Chart des DAX, wie stark die Anleger in den vergangenen Wochen von ihren Emotionen unter Druck gesetzt wurden. Immerhin wurde bis heute etwa die Hälfte des Verlustes von über 15 % wieder neutralisiert. Trotzdem aber handeln wir heute nach wie vor unter der wichtigen negativen Begrenzungslinie des P & F Charts. Dies ist natürlich ein Manko für die Käufer, da wir auf der kürzeren Zeitebene in einem Abwärtstrend handeln. Dies würde sich erst ändern, wenn die Bullen diese Widerstandslinie knacken würden. Die Chancen dafür schätze ich als recht gut ein, wie man auch am aktuellen sehr positiven Projektionsziel erkennen kann. Denn dieses deutet mittlerweile auf die Region von 9.900 Punkten, die in den kommenden Wochen erreicht werden könnte.

DAX_44

Kritisch für die Bullen wird es erst wieder, falls ein erneutes Verkaufssignal bei 8.850 ausgelöst wird. Aber wie gesagt, wegen des aktuellen mehrfachen Kaufsignals haben die Investoren eindeutig die besseren Karten. Größeren Widerstand erwarte ich erst in der Gegend von 9.400, wo der DAX auf den Widerstand der fallenden Begrenzungslinie trifft. Dort wird aus Sicht der P & F Charts eine wichtige Entscheidung  über den Handelsverlauf der kommenden Monate fallen.

Wegen der verschiedenen positiven Signale des inneren Marktes, der Wachstumswerte und der Börsen der Schwellenländer gehe ich davon aus, dass wir eher vor einer positiven als einer negativen Überraschungen stehen.

Bitte beachten Sie auch meinen Gratis-Börsenbrief und mein E-Book zur Einführung in die P & F Charts.

Mit herzlichen Grüßen von Ihrem fairen Berater

ihr Klaus Buhl

Klaus Buhl

Klaus Buhl

Mein Name ist Klaus Buhl und ich habe das Investmentgeschäft „von der Pike auf“ gelernt. Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass „die Märkte“ nicht so funktionieren wie es uns die Finanzindustrie und die Massenmedien vorgaukeln. Mir wurde klar, daß die allermeisten Kunden mehr als nur eine clevere Strategie und guten Service erwarten neben Fairness und Loyalität - echte Unabhängigkeit sowie vollständige Transparenz der Produkte und Kosten. Deshalb habe ich vor einigen Jahren meine eigene GmbH gegründet und veröffentliche wöchentlich meinen Gratis Börsenbrief

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