Nur ein Short-Squeeze im DAX?

Hätten Sie gewettet, dass unser DAX erneut und ohne jegliche Verschnaufpause weiter nach oben sprintet, dabei markante Widerstände ignoriert und sogar die wichtige 200- Tage- Linie pulverisiert?
Oder hätten Sie vermutet, dass der Aktienmarkt einfach so und praktisch ohne Grund binnen weniger Wochen um ein Drittel zulegt?
Immerhin befinden sich die Konsumenten nach wie vor in Schock-Starre und auch die Produktion konnte noch nicht vollständig hochgefahren werden. Die Arbeitslosigkeit schießt weltweit nach oben und die Befragungen der Einkaufsmanager zeigen nur homöopathische Verbesserungen.
Daran kann auch die jüngste sehr positive Überraschung des US-Arbeitsmarkts bisher wenig ändern.Daher liegt die Vermutung nahe, dass wir in den vergangenen Wochen vor allem einen gigantischen Short-Squeeze erlebt haben.

Was ist ein Short-Squeeze?


Als Short-Squeeze wird eine regelrechte Kaufpanik bezeichnet, die zu stark steigenden Kursen führt. Das Besondere ist, dass die Akteure eigentlich von fallenden Aktienkursen ausgehen. Spekulanten, Hegefondsmanager oder Investoren, die eine Absicherung wünschen, haben die Möglichkeit, Aktien oder Indizes zu verkaufen, die sie (noch) gar nicht besitzen. Häufig bieten Kapitalanlagegesellschaften und Versicherungen diese Möglichkeit und verleihen gegen eine Verzinsung Papiere, die sie langfristig halten wollen.

Der Spekulant hat also die Absicht, die Aktien sofort zu einem hohen Preis zu verkaufen und erst später günstiger an der Börse wieder einzudecken, wobei er von fallenden Kursen ausgeht. Tritt seine Marktmeinung nicht ein, steigen die Kurse also weiter anstatt zur fallen, wird der Ausleiher auf dem falschen Fuß erwischt und erleidet starke Verluste. Je schneller und je höher die Kurse steigen, desto größer sein Verlust. Besonders unangenehm ist dabei, dass der Verlust theoretisch unbegrenzt ist. Während eine Aktie „nur“ auf „Null“ fallen kann, kann sie umgekehrt um mehrere 100 % steigen.
In den vergangenen Wochen konnten wir beobachten, dass einzelne Aktien und Indizes immer mehr Momentum aufbauten und ungewöhnlich schnell stiegen.
Ein wichtiger Grund dafür ist meiner Meinung nach, dass immer mehr Leerverkäufer ihre schnell steigenden Verluste begrenzen mussten.
Wie Sie sehen, war das Umfeld der vergangenen Wochen also fast perfekt für einen Short-Squeeze.

Nachdem die Medien uns wochenlang mit schlechten Nachrichten in Angst und Schrecken versetzt hatten, konnte sich kaum jemand vorstellen, dass die Welt vielleicht doch nicht untergehen würde.
Oder wir wenigstens einigermaßen glimpflich aus der Coronakrise kommen würden.
Als es dann jedoch genauso kam, waren viele Anleger so paralysiert, dass Sie nicht daran zweifelten, dass sich die Börse irren und die Bullen schon bald ordentlich etwas „auf die Hörner“ kriegen würden. Und das der DAX „todsicher“ und auf jeden Fall nach einer kleinen Erholung zwangsläufig wieder abstürzen werde. Dies genau ist dann natürlich nicht passiert, denn die Börse gibt der Mehrheit fast niemals Recht und geht praktisch immer den Weg, der der Mehrheit die größten Schmerzen zufügt.

Noch einmal zur Erinnerung: ein Leerverkäufer muss das zuvor verkaufte Papier bei steigenden Preisen am Markt eindecken, um seinen Verlust zu begrenzen.
Die Volkswagen Aktie während des Übernahmeversuchs durch Porsche ist dafür ein berühmtes Beispiel, welches sogar tragischerweise den Selbstmord eines berühmten deutschen Industriellen mit verursacht hat. Auch der Freitod der US-Spekulanten-Legende Jesse Livermoore in einem New Yorker Luxushotel im Herbst 1940 wurde angeblich von misslungenen Leerverkäufen ausgelöst bzw. verstärkt.

Deshalb habe ich mich In den verschiedenen Musterdepots meines Premium Börsenbriefes übrigens in den vergangenen Wochen nicht gegen den Markt gestellt und umgekehrt mehrfach Aktien nachgekauft und keine einzige abgestoßen. 
Wenn Sie auch endlich an der Börse profitieren und außerdem viel Zeit sparen wollen, können Sie unkompliziert in den Börsenbrief hineinschnuppern.
Es lohnt sich wirklich, schon alleine wegen der Analyse des Inneren Markts.

Ein aktuelles Beispiel: American Airlines

Vielleicht denken Sie jetzt, der DAX wäre ein unschlagbar gutes Beispiel für einen gigantischen Short-Squeeze. Dann aber haben Sie nicht den Verlauf der altehrwürdigen American Airlines verfolgt, die wirklich eine etablierte Gesellschaft und kein Pennystock ist.

Wie Sie anhand des gelassenen P & F Charts sehen, war die Aktie schon in den vergangenen beiden Jahren schwach und wie üblich war es keine gute Idee, in eine schwache Aktie zu investieren.
Dann aber kam der Februar 2020 und die Aktie stürzte regelrecht ab.

Von 28 US-Dollar stürzte die Aktie bis auf etwa 8 $. Dieses extreme Kursniveau wurde dann aber von den Marktteilnehmern abgelehnt und es bildete sich eine tragfähige Unterstützung bei 10 $
.
Ganz vorsichtig überlegten sich offenbar immer mehr Marktteilnehmer, dass sich unser Leben und unser Reiseverhalten evtl. doch wenigstens wieder ein klein wenig normalisieren könnte.
Ganz unbesehen von der schwierigen Situation der Luftfahrtbranche, deren Überkapazitäten und der realistischen Gefahr, dass eine klassische US-Airline evtl. Insolvenz melden und den Markt verlassen muss. Trotz aller Probleme schoss die Aktie wie eine Rakete Anfang Juni binnen weniger Tage von etwa 11 auf 22 USD. Mehrere Kaufsignale bildeten sich dabei und endlich wurde auch die negative Widerstandsgerade übersprungen. Trotz der kräfteraubenden Verdoppelung binnen weniger Tage klopfte die Aktie an der wichtigen 200- Tage- Linie an, was man hier aber nicht sieht.

Einen derartigen Short- Squeeze habe ich während meiner langjährigen Berufstätigkeit nur selten gesehen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was an der Börse möglich ist, wenn sich erst einmal genügend Anleger auf derselben Seite des Marktes positioniert haben. Und es dann doch aus irgendwelchen Gründen ganz anders kommt, als vermutet.
Auch der schnelle Absturz der Börsen ab Mitte Februar ist ein Beispiel dafür – obwohl es damals genau umgekehrt lief. 
Die ungewöhnliche Erholung des DAX in den vergangenen Wochen kann ich mir nur mit den hektischen Eindeckungen der Leerverkäufer erklären. Und natürlich der Tatsache, dass viele institutionelle Anleger nach wie vor kaum investiert sind, da sie nach wie vor auf einen Rückschlag warten, der genau deshalb nicht stattfindet. 

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Klaus Buhl

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