Kommt die Weihnachtsrallye oder kommt sie nicht?

Liebe Anlegeinnen und Anleger,

einige Male wurde ich nun in den vergangenen Tagen von ihnen gefragt: kommt sie nun oder kommt sie nicht, die klassische Jahresendrallye an den globalen Aktienmärkten?
Genau dies ist natürlich die aktuelle „Millionen- Dollar- Frage“. Streng genommen haben wir aber bereits eine Rallye erlebt als der DAX von Mitte August bis Anfang November um etwa 1.500 Punkte nach oben geschossen ist. Deswegen sollte die aktuelle Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau uns nicht nervös machen – zumal Aktien weltweit nach wie vor die relativ betrachtet stärkste Anlageklasse sind, vor Renten und Rohstoffen.

Trotzdem ist aber eine Weihnachtsrallye noch längst nicht vom Tisch. Immerhin ist ein positiver Jahresausklang für die Aktienmärkte eine der wahrscheinlichsten Saisonalitäten. Meiner Meinung nach sollte man den saisonalen Fahrplan der Märkte immer gut im Blick behalten. Dabei aber natürlich flexibel und anpassungsfähig bleiben, denn saisonale Muster sind keine Gesetzmäßigkeit, obwohl sie auf historischen Wahrscheinlichkeiten ankern. Insbesondere kurz- und mittelfristig orientierte Anleger sollten mit den jeweils wahrscheinlichsten Ausprägungen des deutschen Aktienmarktes im Jahresverlauf vertraut sein.

Die folgende Grafik zeigt Ihnen sogar mehr als eine einfache Saisonalität, nämlich den so genannten Präsidentschaftszyklus. Bekanntlich entwickeln sich die Börsen, angetrieben von den diversen Wahlversprechen vor einem Wahltermin und der mehr oder weniger harten Realität nach der Wahl, sehr unterschiedlich. Die folgende Grafik zeigt Ihnen den DAX in einem so genannten US-Nachwahljahr. (In einem solchen befinden wir uns im Jahr eins nach der Wahl von Präsident Trump).

DAX saisonal

Wie gesagt, bei diesem Verlauf handelt es sich um eine historische Wahrscheinlichkeit, bei der übrigens die Jahre nach der Finanzkrise ausgeblendet sind. Es handelt sich also nicht um einen korrekten Fahrplan oder eine wissenschaftlich fundierte Regieanweisung. Trotzdem erkennen Sie deutlich, dass die letzten beiden Wochen im Dezember grundsätzlich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu den besten des Jahres für uns Anleger zählen. Dies gilt übrigens entsprechend der einfachen Saisonalität für den Dezember als auch für die Nachwahljahre.

In den vergangenen Tagen hat der DAX die solide Unterstützung bei etwa 12.850 Punkten eindrucksvoll bestätigt und sich wieder in seine Seitwärtsbewegung gerettet. Die Chancen für eine Weihnachtsrallye sind also gar nicht so schlecht – vor allem falls das Zwischenhoch bei 13.250 erneut überboten wird. Dann sollte der klassischen Jahresendrally wenig im Wege stehen.

Trendwechsel in Sicht?

Falls Sie meine Berichte regelmäßig lesen wissen Sie, dass ich die üblichen Crash-Prognosen als unseriöses und Ihre Zeit und vor allem Ihr Kapital verschwendendes Marketing-Geschwätz halte. Meist von Leuten verbreitet, die irgendwelche Prognosen aufstellen und häufig gar nicht verstehen, wie die Märkte wirklich ticken. Die erfolgreichste Investment- Methode ist meiner Meinung nach diejenige, sich ein möglichst exaktes Bild über die Gegenwart zu machen und die dabei identifizierten Trends und Korrelationen so lange in die Zukunft zu verlängern bis sie kippen. Entsprechend dieser Methode und nach den systematischen Regeln des inneren Marktes sind keine ernsthaften Warnsignale für uns Anleger am Börsenhimmel zu erkennen.

Ab und zu berichte ich hier über die systematische Börsensoftware prediqma, die ich aufgrund ihrer objektiven Konstruktion wirklich sehr schätze. Auch entsprechend dieses Ansatzes, der die wichtigsten Einflussfaktoren für die Konjunktur und die Firmengewinne misst und in ein Verhältnis zueinander setzt, ist ein Ende des Börsenaufschwungs nicht in Sicht.
Die folgende Grafik zeigt Ihnen, dass Sie mit der Börsensoftware prediqma in den vergangenen Monaten den DAX schlagen konnten und dabei sogar Ihr Risiko verringern konnten.

Auch für die nähere Zukunft sehe ich keinen Grund, warum Sie mit prediqma den Markt nicht schlagen könnten. Weil Sie mit dieser Software nämlich nur in die besten Aktien der trendstärksten Sektoren und Regionen investieren.
Und nicht wie mit einem ETF zwangsläufig auch in die offensichtlichen „Krücken“ und Underperformer. Für überzeugte „Fundis“ bietet prediqma übrigens eine objektive Einschätzung anhand weniger und übrigens nicht alltäglichen Bilanzkennziffern. Mit diesen vermag auch der Laie relativ schnell eine stark überbewertete Modeaktie von einer attraktiven Kaufgelegenheit zu unterscheiden.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben einen besinnlichen zweiten Advent und viel Erfolg an der Börse in den letzten Wochen des Jahres 2017 – für die ich recht optimistisch bin.

Mit herzlichen Grüßen von Ihrem fairen Berater aus Bonn

Ihr Klaus Buhl

PS: hier können Sie prediqma ohne Risiko 30 Tage testen und weitere Informationen erhalten

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