Ist die Zinsangst übertrieben?

Steht Ihnen noch der Angstschweiß auf der Stirn, da Sie in den vergangenen Tagen von einigen Börsen-Medien völlig verrückt gemacht worden sind?

Hoffentlich nicht, denn dazu gibt es bisher wenig Anlass. Tatsächlich sind viele Anleger besorgt.

Im Zusammenhang mit den steigenden Preisen für Rohstoffe, insbesondere Öl, und der Verabschiedung des 1,9 Billionen schweren Konjunkturprogramms in den USA hat sich die Angst vor Inflation deutlich verstärkt.

Möglicherweise schwappt die aufgestaute Liquidität der Konsumenten bald wie ein Tsunami auf die Gütermärkte und treibt die Preise. Für Aktien könnte das unter Umständen ungünstig sein.

Investoren befürchten, dass bei steigender Inflation die Notenbanken ihre lockere Geldpolitik aufgeben müssen. Steigende Zinsen würden dann Anleihen attraktiver und zu einer Alternative für Aktien machen.

Für die Börsianer scheinen zwei schwere LKW`s ungebremst aufeinander zu zu rasen. Auf der einen Seite das dynamische Wachstum und auf der anderen Seite die US-Notenbank FED, die behauptet, die Zinsen (vorerst) nicht anheben zu wollen.

Die aktuelle Millionen Dollar Frage lautet, welche Seite Recht behält, ob die Zinsangst übertrieben ist?

Natürlich darf man sich an der Börse niemals sicher sein und davon ausgehen, dass in einer Welt voller Schulden die Zinsen niemals steigen können. Auf der anderen Seite zeigt aber die Gelassenheit der nicht zu hoch bewerteten Substanzaktien, dass es keinen Grund zur Aufregung gibt.

Dies zeigt ihnen auch der die obige Grafik des MDAX der mittelgroßen deutschen Aktien, den ich gerne als den „besseren DAX“ bezeichne. Einerseits wegen der hohen Qualität vieler Titel, aber auch wegen der größeren Anzahl der Indexmitglieder.

Aktuell prallen die Ängste und Hoffnungen zwischen Zinsanstieg und starker Erholung der Konjunktur im MDAX dynamisch aufeinander. Charttechnisch betrachtet ist im MDAX bisher überhaupt nichts besonderes vorgefallen. Der Index notiert sogar über allen wesentlichen gleitenden Durchschnitten (20, 50 und 200-Tage). Es gibt keinen Grund für Angst oder gar Panik.

Insgesamt gehe ich davon aus, dass wir noch längst nicht das Ende des Aufschwungs gesehen haben. Es ist völlig normal, dass eine Konjunkturerholung von der Angst vor steigenden Zinsen begleitet wird.

In erster Linie haben wir nur ein normales Ausatmen der Kurse als Reaktion auf die Übertreibung und die wirklich außergewöhnliche Rallye der Technologieaktien in der jüngeren Vergangenheit erlebt.

Falls Sie sich für ein clever zusammengestelltes Portfolio interessieren, welches wirklich zu Ihnen und Ihrem Leben passt, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

Es ist wirklich nicht so kompliziert, wie Sie vielleicht denken. Aber es ist sehr wichtig jetzt anzufangen und ohne Stress ein Vermögen aufzubauen.

Viel Erfolg mit ihren Investitionen

Ihr fairer Berater Klaus Buhl

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