Was ist bei Apple los?

Kurskapriolen bei Apple

Liebe Leserinnen und Leser,

hoffentlich können Sie ein paar ruhige Adventstage verbringen – immerhin ruhen sich die Indizes ja derzeit auch ein wenig auf ihren Lorbeeren aus.

Vor allem unser DAX hat ein wenig Ladehemmung vor der runden und magischen Marke von 10.000 Punkten. Dies alleine ist nicht ungewöhnlich und auch kein Anlass zur Sorge, immerhin befinden wir uns an einer wichtigen und schon mehrfach in diesem Jahr umkämpften Marke. Auf der anderen Seite gilt aber auch die vom legendären Jesse Livermoore geprägte Börsenregel, dass die Kurse von runden Zahlen magisch angezogen werden. Mit dem kurzen Ausflug am Montag über das Niveau von 10.000 wurde diese Regel auch bestätigt – obwohl hier Gewinnmitnahmen einsetzten und sich große Investoren absicherten.

Jedenfalls zeigt der Chart den Respekt der Marktteilnehmer, den Sie an der Kerze mit der oberen Lunte erkennen. Bisher war hier das Angebot dominierend, obwohl die Würfel noch längst nicht gefallen sind. Ein zäher Kampf zwischen Bullen und Bären an einer derart wichtigen Marke ist wirklich kein Beinbruch.

DAX
DAX 30

Quelle: tradesignalonline

Da aber die Markttechnik mittlerweile recht überhitzt ist, wie ihnen auch hier der MACD zeigt, sollte man natürlich wachsam bleiben und seine Positionen absichern. So mache ich es jedenfalls auch in meinem Premiumbrief mit den Positionen, die ich Mitte Oktober gekauft habe.

 Was ist bei Apple los?

Der „Aufreger der Woche“ war wohl neben dem Verfall des Ölpreises die Apple Aktie. Wie aus dem nichts wurde am Montag einer Marktkapitalisierung von fast unglaublichen 40 Mrd. US-Dollar ausradiert. Dabei gab es Hinweise, dass Apple in der Konsumschlacht des vergangenen wichtigen Wochenendes nach dem Thanksgiving-Tag sogar ganz ordentlich abgeschnitten hat. (Insgesamt waren die Verkaufszahlen für den Einzelhandel eher enttäuschend). Auf jeden Fall zeigt das Beispiel, wie schnell im elektronischen Börsenhandel ein Trend kippen und sich verstärken kann.

Und dabei ist aus der Ferne betrachtet noch nicht einmal so viel passiert. Obwohl das Echo in den Massenmedien sehr groß war, will ich nüchtern festhalten, dass wir eine überfällige Korrektur gesehen haben, in der die Gewinne der letzten beiden Handelswochen neutralisiert worden sind. Für die launische Miss Börse ist das wirklich keine große Sache.

Auch wenn die Korrektur extrem schnell durchlaufen wurde, muss diese noch längst nicht das Ende des Aufwärtstrends für Apple bedeuten. Ich gebe gerne zu, dass wir nun deutliche Bremsspuren in der Chart- und Markttechnik sehen, die ich Ihnen in der Grafik markiert habe.

Apple_Kerze_49

Aber ich halte es für wahrscheinlich, dass wir hier ein bereinigendes Gewitter erlebt haben und das nach einer gewissen Zeit der Konsolidierung die Aktie wieder für neue Investoren interessant wird. Genau darauf deutet übrigens auch der lange untere Schatten der roten Kerze im Chart.

Falls sich in den nächsten Tagen die Konsolidierung aber fortsetzen sollte, könnte dies der Anlass sein, der die mittlerweile stark überhitzte Wachstumsbörse NASDAQ infiziert und die überfällige Korrektur einleitet.

Übrigens zeigt sich die Apple Aktie im P & F Chart noch völlig unbeeindruckt. Hier bleibt der Aufwärtstrend vollkommen intakt. Auch das Kaufsignal besteht weiter und das meist sehr zuverlässige Projektionsziel deutet auf die Region von unglaublichen 165 $.

Apple_49

Dieser Chart zeigt Ihnen, dass sich ein langer Atem an der Börse häufig auszahlt und es nicht immer klug ist, jedem kurzfristigen Trend hinterher zu jagen. Als sehr kurzfristig engagierter Trader werden sich jedenfalls Probleme haben, einen derartigen starken Trend für sich zu nutzen.

Immobilien Sachwerte in Deutschland

Heute will ich Ihnen eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit in deutsche Immobilien vorstellen, die eine gute Diversifizierung für ein Wertpapierdepot darstellt.

Es handelt sich nicht um eine Beteiligung am grauen Kapitalmarkt, sondern um eine Vermögensanlage mit einer Verwahrstelle/Depotbank bei einer europäischen Großbank.

Die Laufzeit beträgt nur fünf Jahre, wobei die Ausschüttung 150 % vorsieht.

Es wird ausschließlich in Top Immobilien investiert, die sich mehrheitlich im Besitz von Banken befinden und die diese abgeben, um ihre Eigenkapitaldecke zu stärken. Diese Immobilien werden dann von der Fondsgesellschaft marktgerecht weiterentwickelt und veräußert oder teilweise auch vermietet. Dabei sind kurzfristige Veräußerungserlöse von 25 % keine Seltenheit. Denn wie gesagt, es handelt sich um hochwertige Immobilien, die von Experten für den Verkauf oder die weitere Verwertung „hübsch“ gemacht und weiterentwickelt werden.

Falls Sie dazu Fragen haben, schreiben Sie mir bitte einfach eine E-Mail an klaus.buhl@libra-invest.

 Mit herzlichen Grüßen von Ihrem fairen Berater aus Bonn

Klaus Buhl

 

 

 

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