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Innerer Markt: Die Risiken steigen

Innerer Markt: Die Risiken steigen

Liebe Anlegerinnen und Anleger

hoffentlich genießen Sie die Fußball EM und lenken sich damit ein wenig vom tristen Börsenumfeld und dem trüben „Sommerwetter“ ab.

Wegen der zunehmenden Unsicherheit an den globalen Märkten ist der heutige freundliche Börsentag eine gute Gelegenheit für mich, Ihnen die zunehmenden Risiken an den Märkten zu zeigen. Obwohl es keine besonderen Neuigkeiten gibt, erholen sich die Märkte heute wieder von ihrem jüngsten Verkaufsdruck.

Natürlich kann man die grundsätzliche Verunsicherung mit den drohenden wichtigen Terminen wie der FED-Sitzung und natürlich der Abstimmung über den „Brexit“ begründen.

Aber wie gewöhnlich müssen wir Anleger uns fragen, ob wir unsere Investment-Entscheidungen mit unserer Prognosefähigkeit bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit von bestimmten Ereignissen verknüpfen wollen. Denn wenn man ganz ehrlich ist, gibt es doch in jedem Jahr mehrere wichtige historische Entwicklungen, die regelmäßig im Vorfeld als ultimative Weggabelungen für die Börsen gesehen werden – und über die einige Wochen später kaum mehr gesprochen wird. Ich gebe gerne zu, dass die Auswirkungen im Falle eines „Brexit“ erheblich sein können – aber trotzdem stellt sich uns die Frage, wie man sinnvoll im Vorfeld auf solche Ereignisse reagiert. Denn schon längst in den vergangenen Wochen konnte man sich auf dieses Ereignis einrichten und Bestände abbauen – oder eben nicht.

Eine sinnvolle Methode ist meiner Meinung nach die Philosophie des inneren Marktes. Diese geht davon aus, dass die Märkte auf verschiedenen Zeitebenen zwischen überverkauften und überhitzten Zuständen hin -und her pendeln. Es kommt also darauf an die Marktphasen in solche zu unterteilen, in denen wir eher investieren sollten, da die Chancen überwiegen. Und umgekehrt in andere, in denen es vorteilhaft ist sich auf die Risiken zu konzentrieren. Ganz genauso wie Sie als Autofahrer bei starkem Regen vom Gas gehen um gefährliches Aquaplaning zu vermeiden oder vor Beginn des Winters die Winterreifen aufziehen. Ganz ähnlich ist es auch an den Börsen sinnvoll, in gewissen Phasen das Tempo zu reduzieren und sich auf den Erhalt seines Kapitals zu konzentrieren.

Eine solche Phase erleben wir regelmäßig, wenn der von mir hier häufig gezeigte Risikoindikator „NYSE Bullish Percent“ in eine 0-Spalte wechselt.

Die folgende Grafik zeigt Ihnen die Relation der an der New York Stock Exchange gehandelten Aktien, die auf einem definierten Kaufsignal der P & F Technik handeln. Wechselt dieser Indikator in der oberen extremen Zone oberhalb von 70 % von einer X- in eine 0-Spalte zeigt Ihnen dies, dass das der Aktienmarkt kontinuierlich unter den Einfluss des Angebots gerät. Die Bären führen den Ball und die Wahrscheinlichkeit für negative Überraschungen auf Sicht von einigen Wochen nimmt zu.

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In genau solch einer Situation befinden wir uns derzeit. Es ist also zu empfehlen, spekulative Investments abzubauen und seine Stopps engmaschig zu verfolgen. Denn die negative 0-Spalte deutet darauf, dass immer mehr Aktien ihre wichtigste Unterstützung verlieren, also auf ein Verkaufssignal der P & F Technik wechseln. Es besteht das Risiko, dass der Aktienmarkt von innen her langsam aufweicht und die Risiken weiter zunehmen.

Speziell zu Beginn der meist schwächeren Sommermonate war es in den vergangenen Jahren nicht verkehrt, diesen Indikator zu beachten da die potentielle Fallhöhe jetzt relativ hoch ist.

Wie immer soll dieser Indikator für Sie nicht als Crash-Indikator wirken. Aber Sie sollten beachten, dass in den kommenden Tagen und Wochen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die Risiken größer als die Chancen sind. Wie häufig übrigens in den Wochen vor der Wahl eines neuen US- Präsidenten.

Aus diesem Grunde habe ich übrigens auch in der Vermögensverwaltung und im Premiumbrief Liquidität aufgebaut und Bestände abgesichert. Und außerdem habe ich mich auf die stärksten Sektoren konzentriert.

Viel Erfolg und einen fröhlichen Tag wünscht Ihnen Ihr fairer Berater

Klaus Buhl

Klaus Buhl

Klaus Buhl

Mein Name ist Klaus Buhl und ich habe das Investmentgeschäft „von der Pike auf“ gelernt. Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass „die Märkte“ nicht so funktionieren wie es uns die Finanzindustrie und die Massenmedien vorgaukeln. Mir wurde klar, daß die allermeisten Kunden mehr als nur eine clevere Strategie und guten Service erwarten neben Fairness und Loyalität - echte Unabhängigkeit sowie vollständige Transparenz der Produkte und Kosten. Deshalb habe ich vor einigen Jahren meine eigene GmbH gegründet und veröffentliche wöchentlich meinen Gratis Börsenbrief

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