Ignoriert die EZB die Ängste der Bevölkerung?

Aktuell erleben wir in den Medien eine bizarre Debatte um die Entwicklung der Preise in Deutschland.

Der vorläufige Höhepunkt war die Medienschelte von EZB-Direktorin Frau Prof. Schnabel, in der sie die Berichterstattung von „Bild“, „Spiegel“ und „Wirtschaftswoche“ frontal angriff.

Was steckt dahinter?
Die genannten Medien haben objektiv über die steigende Inflationsrate in Deutschland berichtet, die in diesem Jahr wahrscheinlich 4-5 Prozent erreichen wird.
Immerhin sorgen sich viele Menschen um ihr Erspartes in Anbetracht von negativen Zinsen bei gleichzeitig steigenden Preisen.

Das ist meiner Meinung nach legitim, da wir Deutschen bekanntlich vor allem in Geldwerten sparen und nur zögerlich in Sachwerte wie Aktien investieren. Insofern machen wir es wie die Eichhörnchen, die im Herbst Nüsse für den Winter sammeln.

Für viele Menschen ist es unverständlich, warum die europäische Notenbank EZB trotz boomender Konjunktur die Finanzmärkte weiterhin mit viel Geld flutet, was die Inflationsgefahr erhöht.

Nun aber hat Frau Prof. Schnabel die Argumentation einfach herumgedreht und wirft den Medien vor, die Ängste der Menschen zu verstärken.
Dabei waren die Medienberichte objektiv und es wurde kein Vergleich mit der historischen Inflation der Weimarer Zeit getätigt.

Meiner Meinung nach unterschätzt die europäische Zentralbank die realen Ängste der Menschen. (Egal ob die Angst begründet ist oder nicht). Immerhin kann kein Wissenschaftler seriös vorhersagen, ob der aktuelle Preisschub wirklich nur vorübergehend ist, oder wir am Anfang einer zähen inflatorischen Entwicklung stehen.

Ganz egal, wie die denkwürdige Debatte ausgeht: sei kein Eichhörnchen und investiere in die besten Aktien, Fonds oder ETF`s der Welt.

Investieren in Sachwerte ist die richtige Strategie, ganz egal ob die Preise zukünftig um fünf oder „nur“ um drei Prozent steigen.
Mit Geldwerten wirst Du bei negativem Zinsniveau garantiert zu den Verlierern zählen.

Beste Grüße vom fairen Vermögensberater

Euer Klaus Buhl


#börse #finance #innerermarkt

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