Globaler Aktientrend noch knapp intakt

Liebe Anlegerinnen und Anleger,                                               t

Trotz der zwischenzeitlichen Erholung in der Mitte der vergangenen Handelswoche verlief diese für uns Anleger enttäuschend. Denn im späten Freitagshandel gerieten die Kurse auf beiden Seiten des Atlantiks erneut unter starken Verkaufsdruck, was vor dem Wochenende nicht gerade für großes Vertrauen der Akteure spricht. Trotzdem können die Optimisten noch drei gute Argumente für sich verbuchen:
Erstens notieren die weltweit dominierenden US -Indizes noch knapp oberhalb ihrer steigenden 200- Tage- Linie und oberhalb der wichtigen Unterstützung des Zwischentiefs von Anfang Februar.
Für das Bullenlager spricht auch die Tatsache, dass der April zu den positivsten Börsenmonaten überhaupt gehört. Eine schnelle Erholung angesichts der überverkauften Marktsituation sollte jetzt keine Überraschung sein.

Umgekehrt können die Bären für sich reklamieren, daß wichtige Indizes wie der DAX bereits deutlich unterhalb ihrer 200- Tage- Linie notieren und insofern kein Aufwärtstrend mehr vorliegt.
Aus Sicht der Verkäufer waren die beiden sehr festen Börsentage der vergangene Woche nichts weiter als eine Rallye im Bärenmarkt, ausgelöst durch die Eindeckungen der Leerverkäufer.
Technisch betrachtet spricht für die Bären auch die schwache Verfassung des sehr wichtigen inneren Marktes. Dieser signalisiert, dass es unterhalb der Oberfläche bereits mächtig brodelt und immer mehr Aktien vom Angebot gelenkt werden. Dies deutet auf eine Umverteilungsphase, in der die großen Anleger ganz allmählich ihr Risiko reduzieren und Aktien verkaufen.
Dieses Verhalten ist auch fundamental bedenklich, da in den vergangenen Wochen einige konjunkturelle Frühindikatoren nach unten abgeknickt sind. Möglicherweise wurde die aktuelle Kursschwäche dann gar nicht mit vom vielzitierten Handelskrieg zwischen den USA und China ausgelöst, sondern sind der sich abschwächenden Weltwirtschaft geschuldet.
Hier können Sie sich informieren, wie ich im Premium Börsenbrief in den kommenden Wochen agieren werde.

Der globale Aktienmarkt in einem einzigen ETF

Die folgende Grafik zeigt Ihnen einen ETF des Indexanbieters Vanguard, der den globalen Aktienmarkt repräsentieren soll. In diesem ETF sind US-Aktien mit etwa 53 % repräsentiert, die Eurozone mit 10 %, Japan mit 9, der asiatisch pazifische Raum mit 6 % und Großbritannien ebenfalls mit etwa 6 %.
Die größte Position ist übrigens Apple mit 1,7 %, dann folgen die weiteren US-Schwergewichte Microsoft, Amazon, Facebook und JP Morgan Chase.
Den ETF, der den globalen Aktienmarkt repräsentieren soll, habe ich Ihnen als besonnenen P & F Chart hier abgebildet.

Die Aktienwelt in einem ETF
Globaler Aktien-ETF

Wie Sie sehen, hat sich Ende März ein Verkaufssignal der P & F Technik gebildet, als die aktuelle negative 0-Spalte bei 73 Punkten von oben kommend unter die vorhergehende 0.Spalte wanderte.
Aus irgendwelchen Gründen ist aktuell der Verkaufsdruck größer als in der Vorwoche und weitere Aktien sind unter den Einfluss des Angebots geraten.
Ebenfalls erkennen Sie gut, dass der weltweite Aktienindex den sehr starken Kursimpuls seit dem Frühjahr 2016 (die Jahreszahlen sind auf der waagerechten abgebildet) aktuell innerhalb einer Seitwärtsbewegung auspendelt. Diese verläuft zwischen 71 und 79 Punkten und ist trotz der vergangenen beiden schwachen Monate noch intakt, wird aber aktuell getestet.
Übergeordnet ist wichtig, dass der Aufwärtstrend intakt und die Unterstützungsgerade noch nicht einmal getestet wurde.
Bitte beachten Sie auch, dass es völlig normal ist, dass Kursimpulse wie der jüngste starke Aufwärtstrend immer wieder korrigiert werden. Ein Drittel oder die Hälfte des Kursgewinns werden dann wieder ausradiert. Ein kurzer Seitwärtstrend auf hohem Niveau wie der aktuelle sind daher die Regel und nicht die Ausnahme. Kritisch wir es erst, wenn der übergeordnete Trend bzw. die Hausse beendet ist und die Kurse sehr stark oder über einen längeren Zeitraum unter Druck geraten. Unterhalb von 71 Punkten im gezeigten ETF würde es kritisch für die Anleger werden.
Genau mit diesen kritischen Zeitpunkten, die die nur harmlosen Gewinnmitnahmen von kritischen Korrekturen oder gar dem Ende der Hausse trennen, beschäftige ich mich im Premium-Brief und natürlich auch in meiner persönlichen Anlageberatung. Denn schließlich wollen wir Anleger uns nicht bei jedem harmlosen Gegenwind aus profitablen Positionen vertreiben lassen. Bitte informieren Sie sich hier über den Börsenbrief und hier über meine persönliche und dennoch systematische Anlageberatung. In den vergangenen Wochen habe ich übrigens bereits für ausreichend Liquidität gesorgt.

PS: Bis zum 11. April gilt noch die Oster-Aktion, mit der Sie einen Rabatt von 10 Prozent erhalten.
Der Code lautet „danke“ 10 (ohne Anführungszeichen ins SEPA-Feld eintragen)

Mit herzlichen Grüßen von Ihrem fairen Berater Klaus Buhl

Osteraktion

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