BLOGBEITRAG

Funktioniert Market-Timing?

Der Herbst ist bei Anlegern unbeliebt

Bestimmt habt ihr bemerkt, dass das Thema „Market-Timing“ sehr konträr diskutiert wird und fast ein Glaubenskrieg ist.

Vor allem die passiven Anleger positionieren sich deutlich gegen alle Versuche, von den unregelmäßigen Kursschwankungen der Märkte zu profitieren und sind davon überzeugt, dass dies reine Glückssache ist.

Eine beliebte Methode, den Verlauf der Börsen zu prognostizieren ist die Auswertung von saisonalen Mustern. Hier können sich die Investoren sogar auf gewisse Wahrscheinlichkeiten stützen und berechnen, dass z.B. der größte Teil der Aktien-Rendite in den Wintermonaten entsteht.

Problematisch ist allerdings, das kein Jahr dem Durchschnitt ähnelt und sogar ganz erheblich davon abweichen kann. Dies liegt daran, dass die meisten geschichtlichen Ereignisse einfach zufällig in einen bestimmten Monat fallen, z.B. die Terroranschläge des 11. September oder der Zusammenbruch der Lehman Bank.

Kein Wunder, dass der September ein sehr unbeliebter Börsenmonat ist.
Auch in diesem Jahr hat er seinem schlechten Ruf alle Ehre gemacht und weltweite Verluste gebracht.

Auslöser war wahrscheinlich die Angst vor steigenden Zinsen und der strengeren Regulierung in China. Diese Ereignisse hätten sich aber genauso gut im Dezember oder auch im Juli ereignen können.

Die Analyse der Saisonalität ist meiner Meinung nach nur eins von vielen Elementen in Puzzle-Spiel.

Die Performance des Dow Jones in Nachwahljahren je Monat durchschnittlich

Egal wie man dazu steht kann ich feststellen, dass die meisten aktiven Manager in den vergangenen beiden Jahrzehnten den breiten Markt nicht geschlagen haben.

Falls ihr aber doch der Saisonalität der Märkte vertraut, dann besteht die Hoffnung, dass die gegenwärtige Durststrecke schon bald hinter uns liegt und Anfang Oktober die häufig zu beobachtende Jahresendrallye beginnt.

Das sind doch gute Nachrichten, oder?
Egal wie man als Anleger zu dem Thema steht, versuche ich mnöglichst viele Wahrscheinlichkeiten im Blick zu behalten um für meine Kunden bessere Ergebnisse zu erzielen.
Vor allem für die Leser meines Premium-Börsenbriefs ist das interessant.

Beste Grüße vom fairen Wertpapier-Spezialisten

Gerne beantworte ich Eure Fragen

#finance #börse #innerermarkt

Klaus Buhl

Klaus Buhl

Mein Name ist Klaus Buhl und ich habe das Investmentgeschäft „von der Pike auf“ gelernt. Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass „die Märkte“ nicht so funktionieren wie es uns die Finanzindustrie und die Massenmedien vorgaukeln. Mir wurde klar, daß die allermeisten Kunden mehr als nur eine clevere Strategie und guten Service erwarten neben Fairness und Loyalität - echte Unabhängigkeit sowie vollständige Transparenz der Produkte und Kosten. Deshalb habe ich vor einigen Jahren meine eigene GmbH gegründet und veröffentliche wöchentlich meinen Gratis Börsenbrief

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