DAX erholt sich nach der FED-Sitzung

Wieder liegt eine spannende Woche hinter uns. Vor allem heute rücken nach den Unsicherheiten über die Krim-Krise wieder andere und dennoch altbekannte Themen in den Vordergrund. Mal wieder sorgen sich viele Anleger, welche Auswirkungen die Drosselung der Anleihenkäufe (Tapering) wohl auf die Märkte haben wird. Einerseits wird damit der Schalter der Geldpolitik umgedreht und es fließt weniger Sauerstoff in den Kreislauf. Andererseits ist dies aber nur ein Schritt der Normalisierung und die Geldpolitik bleibt sehr expansiv. Auch die Andeutungen der FED Präsidentin Yellen evtl. gegen Ende des Jahres an der Zinsschraube zu drehen, sind keine Katastrophe. Denken Sie an die Jahre ab 2003. Damals wurde ebenfalls kontinuierlich an der Zinsschraube gedreht – und die Börsen kletterten weiter, da sich die Konjunktur deutlich belebte.

DAX 30 befestigt sich weiter

Das wichtigste für die vor allem am DAX interessierten vorab: der wichtige Unterstützungsbereich des Zwischentiefs aus dem Januar bei etwa 9.200 Punkten wurde heute nach der FED Sitzung  bestätigt. Damit haben die Käufer nach wie vor alle Chancen, den Index in der Seitwärtszone zwischen etwa 9.100 und 9.700 Punkten zu halten. Oder im positiven Fall sogar auf ein neues Hoch und in die Gegend von 10.000 zu schieben. Dafür muss aber zunächst die fallende negative Widerstandslinie von unten durchbrochen werden, die momentan bei etwa 9.450 Punkten verläuft. Erst oberhalb davon steigen die Chancen für die Bullen, ein frisches Kaufsignal bei 9.550 oder sogar ein neues Hoch zu generieren.

Pont and Figure Chart DAX 30

 

DAX aus Sicht der Point and Figure Technik
DAX aus Sicht der Point and Figure Technik

 

Auf der Gegenseite wird es unterhalb von 9.200 (Tagesschluss) aus Sicht der Point and Figure Charts wieder ungemütlich. Und vor allem unterhalb von 9.100, wo die wichtige Unterstützungsgerade aufsteigt. Problematisch ist hierbei, dass darunter wenig brauchbare Unterstützungen liegen. Dann muss auf jeden Fall mit einem Test der Region von 8.500 Punkten gerechnet werden, dem Tief des vergangenen Oktober (Buchstabe A)

Aber warten wir besonnen ab und lassen die Charts entscheiden, die ohne Emotionen den Ausgang des Kampfes zwischen Angebot und Nachfrage darstellen.

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Viel Erfolg, Ihr Klaus Buhl

 

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