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DAX 30 erneut an wichtigem Widerstand

DAX 30 erneut an wichtigem Widerstand

Liebe Anleger,

nach dem hoffentlich für Sie angenehmen Wochenende will ich mich nur kurz mit zwei Grafiken bei Ihnen melden. Einige Leser haben sich enttäuscht geäußert, da ich am vergangenen Samstag nicht explizit über den DAX und den inneren Markt berichtet habe. Da die Philosophie des inneren Marktes in den bekannten Medien kaum aufgegriffen wird, sich aber immer mehr Investoren dafür interessieren, gehe ich heute gerne noch einmal darauf ein. Natürlich auch, da ja es ja viele Leser geben soll, die jetzt die in den vergangenen Wochen durch die Fußball EM verplante Tageszeit völlig neu strukturieren müssen.

Spaß beiseite, jedenfalls habe ich die Rabatt-Aktion verlängert.

DAX hängt an wichtigem Widerstand

Die Grafik zeigt recht gut, daß der panikartige Ausverkauf nach dem überraschenden „Brexit“-Votum mit hohem Volumen ein markantes und wichtiges Tief im DAX erzeugt hat. Dieses liegt übrigens fast exakt auf einem wichtigen im Februar gebildeten Zwischentief. Dies sind wichtige Argumente für die Behauptung, dass der DAX in der Umgebung von 9.200 Punkten eine starke Unterstützung aufweist.

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Binnen weniger Tage ist der DAX jetzt zum zweiten Male von unten an den hartnäckigen Widerstand von 9.800 Punkten gelaufen, der mit der Unterseite der großen Kurslücke korrespondiert. Sollten die Bullen es schaffen, den Bereich dieser Kurslücke von unten kommend zu durchwandern, rechne ich mit der Überwindung der wichtigen und fallenden 50- Tage- Linie. In diesem Fall dürfen wir uns auf eine Sommerrallye einstellen und auf einem erneuten Test der markanten Widerstände bei etwa 10.400 in den kommenden Wochen.

Wie üblich sind die Gründe dafür heute nur schwer zu erkennen. Möglicherweise genügen schon der hohe Pessimismus der Anleger und die möglicherweise langsam abnehmende Angst vor einer europäischen Bankenkrise als ausreichende Katalysatoren. Auf der anderen Seite sollten Sie aber bitte beachten, dass der übergeordnete Trend nach wie vor nach unten zeigt. Dies sehen Sie einfach an der leicht fallenden 200-Tage-Linie und ebenfalls an der mittelfristig relevanten deutlich nach unten geneigten 50- Tage- Linie. Auch die Markttechnik, hier der divergente MACD ist nicht sehr ermutigend.

Für die Bullen sehr inspirierend ist hingegen die Tatsache, daß die Kurse seit fast einem Jahr per Saldo seitwärts tendieren. Der kurzfristige Ausrutscher und Ausflug des Deutschen Aktienindex unter das Niveau von 9.000 Punkten traf rasch auf deutliches Kaufinteresse.

Der innere Markt verbessert sich kurzfristig

Die folgende Grafik zeigt Ihnen die Relation der an der New Yorker Börse gehandelten Aktien, die oberhalb ihrer wichtigen 50- Tage Linie handeln. Wie Ihnen die rechte positive X-Spalte zeigt, erhöht sich systematisch der Prozentsatz der Aktien, die diese wichtige Unterstützung zurückerobert. Aus irgendeinem Grund erhöht sich der Anteil der Aktien, der oberhalb der 50- Tage- Linie handeln. Kurz bis mittelfristig, also auf Sicht von Tagen bis Wochen sind demnach die Käufer im Vorteil.

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Auch hier erkennt man, dass Übertreibungen nach unten schnell wieder von den Investoren aufgenommen werden. Es ist also noch viel Kapital an der Seitenlinie, welches in Aktien investiert werden soll. Die Grafik verdeutlicht Ihnen aber auch einen Wermutstropfen, denn das Verhalten der Akteure an der Börse ist genauso wechselhaft wie der diesjährige Sommer. Schon nach wenigen positiven Tagen ist dieser relativ kurzfristige Risikoindikator nur noch knapp entfernt von der oberen überkauften Zone, die bei 70 % beginnt. Dies alleine ist noch längst kein Verkaufsgrund, aber wir müssen im Hinterkopf behalten, dass der wichtige S & P 500 und der Dow Jones Index nur knapp unterhalb ihrer wichtigen zyklischen Hochs notieren und diese endlich überspringen müssen, um eine Kettenreaktion der von der Charttechnik enttäuschten Anleger zu vermeiden.

Nachteilig ist natürlich auch, dass der übergeordnet wichtigste Risikoindikator des inneren Marktes, der NYSE Bullish Percent, trotz der Erholung der äußeren Indizes, noch knapp in seiner negativen 0-Spalte verblieben ist. Bisher haben nicht genügend Aktien auf einem Kaufsignal der P & F Technik gewechselt, um den Risikoindikator in eine positive 0- Spalte zu hieven.

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Ihr Klaus Buhl

Klaus Buhl

Klaus Buhl

Mein Name ist Klaus Buhl und ich habe das Investmentgeschäft „von der Pike auf“ gelernt. Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass „die Märkte“ nicht so funktionieren wie es uns die Finanzindustrie und die Massenmedien vorgaukeln. Mir wurde klar, daß die allermeisten Kunden mehr als nur eine clevere Strategie und guten Service erwarten neben Fairness und Loyalität - echte Unabhängigkeit sowie vollständige Transparenz der Produkte und Kosten. Deshalb habe ich vor einigen Jahren meine eigene GmbH gegründet und veröffentliche wöchentlich meinen Gratis Börsenbrief

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