Entwicklung Goldpreis nach der Zinserhöhung

Liebe Anlegerinnen und Anleger,

relativ gemütlich und sogar beschaulich verläuft hingegen die bisherige Adventszeit an den globalen Märkten. Die Schwankung der Kurse bleibt  – wie bereits in den vergangenen Wochen – ungewöhnlich gering und sogar das viel zitierte „Window-Dressing“ ist kaum zu beobachten.

Die wichtigsten Impulse der vergangenen Woche kamen von den Notenbanken.
Sowohl die FED als auch die heimische EZB bleiben ihrer bisherigen Linie treu. Die Amerikaner erhöhten den Leitzins erneut „um einen Schnaps“ und verkündeten drei weitere moderate Erhöhungen für das kommende Jahr. Die Europäer hingegen bleiben ihrer konträren Linie treu und belassen den Referenzzins bei Null Prozent.
Die Zinsschere zwischen den beiden Währungsräumen geht damit noch weiter auseinander.
Natürlich wird bis zu den nächsten Zins-Entscheidungen noch eine Menge Wasser den Potomac und den Main hinunterfließen. Aber wegen der Zinsdifferenz und dem zusätzlichen Kapital, welches wegen der US-Steuerreform und der Steuergeschenke für die global tätigen US-Konzerne, sollte sich eine Menge Kapital auf den Weg in die USA machen und den Dollar stärken. Dies ist jedenfalls die landläufige Meinung – und die klingt fast schon zu logisch um sich an den Devisenmärkten durchzusetzen.
Deswegen bin ich auch jetzt schon sehr gespannt, wie sich die beiden Währungspaare im kommenden Jahr verhalten werden.

Da ein fester US-Dollar gegenüber den wichtigsten internationalen Währungen bei US -Investoren nicht gerade beliebt ist und tendenziell die Preise von Aktien, Rohstoffen und Basismaterialien unter Druck setzt, gilt es für uns Anleger hier natürlich ganz genau hinzuschauen.
Interessant ist nämlich, dass trotz der moderaten Zinserhöhungen der FED und der sehr starken US-Wirtschaft der Dollar keine besondere Stärke zeigt. Ganz im Gegenteil droht nun sogar ein Verkaufssignal der P & F Technik für den Dollar Index. Sollte sich der Dollar wirklich weiter abschwächen, wonach es derzeit aussieht, würde dies die Hausse am Aktienmarkt weiter unterstützen.  Denn eine schwache Währung erleichtert die Exporte und stärkt die Firmengewinne, mittelbar der größte Treiber für die Aktienkurse.
Davon einmal abgesehen sollten Sie sich natürlich heute, wie auch in jeder anderen Börsenkonstellation, völlig im Klaren darüber sein, welche Anlageklasse die stärkste ist.
Auch heute sind mit Abstand Aktien die stärkste Anlageklasse noch weit vor Rohstoffen und Renten. Deswegen macht es auch wenig Sinn, sich von irgendwelchen „Experten“ und „Crashpropheten“ verrückt machen zu lassen. Diese können natürlich irgendwann auch einmal Recht bekommen – das ist dann aber reiner Zufall.
Die einzige und übrigens auch einfachste Art an der Börse Prognosen aufzustellen, ist von der Gegenwart auf die Zukunft zu schließen. Denn Trends sind meist stabiler als man denkt und es ist wahrscheinlicher, dass ein Trend intakt bleibt als dass er kippt.

Wie reagiert Gold auf die Zinserhöhung?

Ein gutes Beispiel für die Stabilität von Trends ist die Entwicklung des Goldpreises.
Dieser befand sich jahrelang in einem Abwärtstrend und klemmt mittlerweile seit etwa 2 Jahren in einem Seitwärtstrend fest und sucht eine Bodenbildung. Von den ganzen politischen und wirtschaftlichen Risiken der vergangenen Jahre konnte der Goldpreis überraschend nicht profitieren.
Daher stellt sich nun natürlich die Frage, ob Gold mittlerweile ein Wohlstandsmetall und kein Krisenmetall ist? Diese Überlegung finde ich nicht abwegig, da physisches Gold sehr stark in den Schwellenländern und in China nachgefragt wird, wo die Menschen dafür in erster Linie in „guten Zeiten“ Geld dafür übrig haben.
Davon einmal abgesehen gilt der Goldpreis traditionell als zinssensitiv. Denn bei steigenden Zinsen  wird der Nachteil größer, Gold zinslos zu halten.
Daher sollten wir jetzt genau beobachten, wie das gelbe Edelmetall auf die jüngste Zinserhöhung und den Ausblick der Fed reagiert. Wie der besonnene P & F Chart Ihnen zeigt, wurde das Preistief im vergangenen Dezember bei 1.130 USD  (Buchstabe C in der Mitte) vom Markt abgelehnt. In der Folge bildete sich eine aufsteigende Unterstützungsgerade und im September testete der Goldpreis erneut den wichtigen Widerstand bei 1.370.

Gold unter der Trendgeraden

Aber auch dieser Versuch blieb erfolglos, ähnlich wie im Sommer 2016. Seither befindet sich der Goldpreis unter Druck, was Ihnen die sich abwechselnden negativen 0-Spalten zeigen, die sich von oben nach unten bewegen. Diese zeigen uns den gegenwärtigen Druck auf den Goldpreis und die systematische Überlegenheit der Verkäufer. Bitte beachten Sie besonders das jüngste doppelte Verkaufssignal aus diesem Monat (Buchstabe C für Dezember) als sich die aktuelle 0-Spalte bei 1.270 unter die vorhergehende schob. Dies bedeutet, dass aus irgendwelchen Gründen der Verkaufsdruck größer war als in den Vormonaten auf diesem Niveau. Noch prekärer wurde die Situation für die Anleger aber als die aufsteigende Unterstützungsgerade von oben durchschlagen wurde. Nun muss mit einem Test der Unterstützungen bei 1.210 und 1.180 gerechnet werden. Falls der Preis dort keine Unterstützung findet, erwarte ich einen Test der sehr wichtigen Unterstützung bei 1.130.  Aufgrund der gegenwärtigen Charttechnik machen Investitionen in Gold und Goldminen nur wenig Sinn. Ausgenommen bleiben davon natürlich Positionen, die sie permanent und zur Absicherung vor einer Systemkrise halten. Neue Positionen würde ich derzeit jedenfalls nicht eingehen. Spannend wird es im Goldpreis erst wieder, falls dieser demnächst die aufsteigende Unterstützungsgerade von unten überspringen kann.

Aus aktuellem Anlass will ich sie auch heute noch einmal auf mein Lieblingsprojekt hinweisen, für welches ich in diesem Jahr Spenden sammele und das ich natürlich auch selber substantiell unterstütze. Übrigens nicht nur finanziell. Falls Sie in diesem Jahr von meinen Tipps und Anregungen in diesem Newsletter profitieren konnten, würde ich mich über einen Beitrag von Ihnen wirklich sehr freuen.

Gutes tu auf meine Spendenaktion hinweisen und noch im Jahr 2017 Steuern sparen

Heute will ich mich mit einem mit einem ganz besonderen Anliegen an Sie wenden. Vor allem natürlich, falls es Ihnen im vergangenen Jahr gut ergangen ist und Sie durch meine wöchentlichen Informationen und den speziellen Blick auf den „Inneren Markt“ ein wenig profitieren konnten. Wie schon in früheren Jahren will ich Ihnen ein gemeinnütziges Projekt vorstellen, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. In diesem Jahr geht es mir um etwas sehr persönliches und dennoch alltägliches, die Stiftung „Elterninitiative Krebskranker Kinder Sankt Augustin e.V.“. Wie Sie vielleicht wissen, wurde im Sommer 2015 bei meinem damals vierjährigen Sohn ein sehr bösartiger Gehirntumor festgestellt. Nach mehreren schwierigen Operationen, einer intensiven Bestrahlung und langwierigen Chemotherapie geht es ihm mittlerweile besser als den meisten kleinen Patienten in seiner Vergleichsgruppe -obwohl die Behandlung noch nicht vorüber ist.

In dieser natürlich auch für die Eltern und Geschwister schwierigen Zeit ist mir schnell klar geworden, wie wichtig für die kleinen Patienten eine wirklich kindgerechte Betreuung und Atmosphäre ist, die über die eigentliche medizinische Behandlung hinausgeht. Denn gerade in den modernen und hochspezialisierten, häufig privatwirtschaftlich geführten onkologischen Kliniken fehlt das „gewisse Extra“, damit die erkrankten Kinder die schwere Zeit im Krankenhaus besser durchstehen können.

Häufig geht es hier um alltägliche Dinge, die auf den ersten Blick gering wirken, in ihrer Summe aber ungeheuer wichtig für die Genesung der Kinder sind. Diesbezüglich bin ich mir ganz sicher. In der Klinik in Sankt Augustin, in der mein Sohn behandelt wird, wird zum Beispiel von der genannten Elterninitiative ein sehr schöner Spielbereich unterhalten. Dieser ist so konzipiert, dass die Kinder, die wegen der Keimgefahr grundsätzlich nicht das Krankenzimmer verlassen und auch nur möglichst wenig Besuch empfangen dürfen, ihn direkt von der Station aus erreichen können. Dort können die Kinder unter Anleitung von zwei von der Stiftung finanzierten Erzieherinnen und einer halbtags tätigen Psychologin spielen, basteln, malen, kochen und sich sogar musikalisch betätigen. Selbstverständlich wird auch Unterstützung angeboten, damit die Kinder während der meist sehr langen Behandlungszeit nicht vollkommen auf den Schulunterricht verzichten müssen. Sogar für die Geschwister- Kinder, die natürlich auch eine belastende Zeit durchmachen. wird mit einigen Angeboten und Ausflügen gesorgt, damit diese sich nicht vernachlässigt vorkommen.

Sparschwein EKKK

Diese vielfältigen Unterstützungen für die kranken Kinder, die ja meist viele Monate stationär behandelt werden, können natürlich nur mit großzügigen Spenden fortgeführt werden. Genau darum will ich Sie hiermit bitten. Natürlich werden Ihre Zuwendungen absolut effizient von erfahrenen „Ehrenamtlern“ eingesetzt.

Die Elterninitiative ist vom Finanzamt Sankt Augustin als gemeinnützig und besonders förderungswürdiger Verein anerkannt. Das heißt, Sie können Ihre Spenden auch steuerlich geltend machen. Sie erhalten über mich eine steuerabzugsfähige Bestätigung über Ihre Zuwendung, falls gewünscht.

Mit einer Spende für die Elterninitiative krebskranker Kinder würden Sie mir eine große Freude machen. Hier habe ich für Sie einen Flyer hinterlegt. Hier ist die Bankverbindung bei der Kreissparkasse Köln

Spendenkonto

Kreissparkasse Köln

IBAN DE56 3705 0299 0016 0007 19

BIC COKSDE33XXX Hier habe ich für Sie einen Flyer der Initiative hinterlegt

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben einen besinnlichen Advent und viel Erfolg an der Börse in den letzten Wochen des Jahres 2017 – für die ich recht optimistisch bin.

Herzlichst Ihr Klaus Buhl
Gut beraten

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