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DAX könnte jetzt unter den Aufwärtstrend kippen

Schon seit etwa 10 Tagen zeigte der P & F Chart des DAX auf die Region von 9.100  Punkten als Projektionsziel und möglichen Anlaufpunkt. Mit großer Dynamik hat das dreifache Verkaufssignal vom 7. März vor allem gestern seine potentielle Durchschlagskraft gezeigt.  

DAX kämpft mit der Trendgeraden
DAX kämpft mit der Trendgeraden

 Quelle: stockcharts.com

Da der DAX nun knapp unterhalb der positiven Unterstützungsgeraden handelt, stellt sich die Frage, ob der langjährige Aufwärtstrend kippt – oder „nur“ durch eine heftige Seitwärtsbewegung ausgependelt wird.

Da es  für die Börse und die Emotionen der Menschen kein Regiebuch gibt, muss heute natürlich auch ein Unterschreiten der Trendgeraden einkalkuliert werden. Speziell politische Börsen können bekanntlich sehr heftige und (wie man erst hinterher weiß) oft übertriebene Kursbewegungen auslösen. Sehr viel heftiger als die US-Börsen reagierte der DAX übrigens auch im August-September 2013 (Ziffer 9 im linken Bereich der Grafik). Damals wurde die Unterstützungsgerade kurz unterschritten, bevor sich dieser Ausrutscher aber sogar als positiver Trendbeschleuniger herausstellte (falscher Ausbruch). Aus Sicht des P & F Charts wäre es sehr wichtig, wenn sich der Wochenschluss heute oberhalb oder wenigstens in Reichweite der psychologisch wichtigen Marke von 9.000 abspielen würde. Unterhalb davon gäbe es bis zum September-Zwischenhoch bei 8.750 keine brauchbare Unterstützung.

Dann käme sogar die Marke von 8.500 in Reichweite. Aber dies ist alles Zukunftsmusik, wegen der kurzfristig überverkauften Lage tippe ich eher auf eine Verteidigung der Region von 9.000 und die Etablierung einer Seitwärtsrange. Dafür spricht auch die Tatsache, dass der DAX schon ungewöhn-lich lang nicht mehr korrigiert hat und außerdem zu viele Analysten von einer guten ersten Jahreshälfte und einer schwierigen zweiten ausgegangen sind. Da „musste“ es ja fast zwangsläufig anders kommen.

Erschwert wird die Lage aus Sicht der Käufer durch die nun sogar fallende 50-Tage-Linie, die der DAX bei etwa 9.450 unterschritten hat. (Hier nicht zu erkennen) Nun könnte also die bei 8.820 verlaufende 200-Tage-Linie eine magnetische Anziehungskraft ausüben.

Die konkreten Empfehlungen mit Ein-und Ausstiegszeitpunkten erfahren Sie wie gewohnt im diversifiziertem Premiumbrief. Hier führe ich zwei Musterdepots. Ein eher übergeordnetes Investment-Depot und ein schnelleres, mit dem ich die systematisch denkenden „Investor-Trader“ anspreche.

Viel Erfolg beim Anlegen, Ihr Klaus Buhl

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Klaus Buhl

Mein Name ist Klaus Buhl und ich habe das Investmentgeschäft „von der Pike auf“ gelernt. Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass „die Märkte“ nicht so funktionieren wie es uns die Finanzindustrie und die Massenmedien vorgaukeln. Mir wurde klar, daß die allermeisten Kunden mehr als nur eine clevere Strategie und guten Service erwarten neben Fairness und Loyalität - echte Unabhängigkeit sowie vollständige Transparenz der Produkte und Kosten. Deshalb habe ich vor einigen Jahren meine eigene GmbH gegründet und veröffentliche wöchentlich meinen Gratis Börsenbrief

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