Bundesanleihen erwerben – so klappt es

Bundesanleihen

BundesanleihenFür wen sind Bundesanleihen geeignet? Bundesanleihen sind vor allem für konservative Anleger geeignet, für die die Sicherheit ihrer Einlagen an erster Stelle steht.

Für diese Sicherheit nehmen die Anleger lieber eine relativ niedrige Rendite in Kauf.

Dafür können Sie aber sicher sein, dass sie mit ihren Bundesanleihen keinerlei Verlustrisiken haben.

Genau das macht die Bundesanleihen neben dem Festgeld zu den beliebtesten Geldanlagen. Der Staat bringt regelmäßig neue Bundesanleihen auf den deutschen Kapitalmarkt. Die Einnahmen aus den Anleihen werden dazu benutzt, den öffentlichen Haushalten zu generieren.

Was sind Bundesanleihen?

Als Bundesanleihen werden Anleihen bezeichnet, die von der Bundesfinanzagentur emittiert werden. Banken und auch Privatpersonen können die Bundesanleihen zu einem bestimmten Nennwert erwerben.

Es handelt sich um festverzinsliche Wertpapiere, die ähnlich wie ein Schuldschein funktionieren. Sie garantieren dem Inhaber der Anleihen, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt die volle Rückzahlung des Nennwertes bekommen.

Generell sind Bundesanleihen langfristige Kapitalanlagen für einen Zeitraum von 10 bis 30 Jahren. Andere Länder, wie zum Beispiel Frankreich, haben Laufzeiten von bis zu 50 Jahren. Dass die Anleihen sicher sind, wird vom deutschen Staat garantiert. Er ist nicht nur der Herausgeber, sondern gleichzeitig der Schuldner der Wertpapiere.

Die einzige Möglichkeit, dass Anleger ihr ganzes Geld verlieren könnten, wäre ein totaler Staatsbankrott. Damit ist aber bei Deutschland nicht zu rechnen. Über welche Bonität Deutschland und jeder andere Staat verfügt, wird von Ratingagenturen festgelegt. Schon seit Jahren wird Deutschland mit den Bestnoten „AAA“ bewertet.

Mit welcher Rendite können Anleger rechnen?

Für die Rendite der Bundesanleihen gibt es im Internet einige Seiten, auf denen ein einfaches Schema hilft, die mögliche Rendite zu ermitteln. Auf anleihe-rendite-rechner zum Beispiel können sich Interessierte ansehen, wie eine Berechnung der Rendite funktioniert.

Generell richtet sich die Verzinsung nach der Leitzinshöhe und danach wie Ratingagenturen das Land zum Zeitpunkt der Emission eingestuft habe. Aufgrund der höheren Kapitalsicherheit werden deutsche Anleihen in der Regel geringer verzinst, als Anleihen in Staaten, die eine geringere Wirtschaftskraft oder Bonität haben.

Trotzdem sind Bundesanleihen vor allem für private Kleinanleger lohnenswert. Ähnlich wie beim Festgeld bleibt die Verzinsung der Bundesanleihen während der gesamten Laufzeit konstant. Niedrigzinsphasen haben damit keinen Einfluss auf die zu erwartende Rendite.

Ausgezahlt werden die Zinsen pro Jahr einmal und zum Ende der Laufzeit wird der Nennwert automatisch ausgezahlt. Wo interessierte Privatanleger Anleihen kaufen können, erfahren sie auf Internetseiten wie bundesanleihen-erwerben-so-klappt-s. Es gibt viele Möglichkeiten, um Bundesanleihen zu kaufen.

Wo werden Bundesanleihen gekauft?

Es gibt viele Möglichkeiten, an die begehrten Anleihen zu kommen. Die Deutsche Bundesbank zum Beispiel bietet ihren Verkauf grundsätzlich über die Deutsche Finanzagentur ab. Dabei werden die Anleihen in einem Auktionsverfahren an Sparkassen oder Banken verkauft.

In dem Moment wird der Wert der Bundesanleihen das erste Mal auf Basis des aktuellen Zinsniveaus bestimmt. Es dauert nicht lange, bis die Anleihen dann an der Börse gehandelt werden. Dort unterliegen sie dem Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Dadurch wird der endgültige Preis geregelt. Wer privat Anleihen erstehen möchte, kann das über seine Bank oder Sparkasse machen. Inzwischen gibt es aber auch viele online Broker, die die Anleihen anbieten.

Direkt bei der Deutschen Finanz Agentur können Privatkunden nicht kaufen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, Anleihen zu kaufen, sollte allerdings auch wissen, dass er dafür in der Regel ein Wertpapierdepot benötigt.

Für das Wertpapierdepot muss jährlich je nach Anbieter eine bestimmte Grundgebühr gezahlt werden. Kostenlos wäre allerdings die Verwahrung der Papiere in einem Schuldbuchkonto der Deutschen Finanz Agentur. Ein guter Broker wird seine Kunden über die Möglichkeiten aufklären.

 

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