Warum ist eine gute Vermögensberatung so wichtig?

Rentenversicherung, Bausparvertrag, Fondssparplan, Lebensversicherung – es gibt zahlreiche Finanzprodukte, die von Banken, Anlage- und Vermögensberatern beworben werden. Die Vielfalt ist so groß, dass die meisten Interessenten Schwierigkeiten haben, das für sie passende Konzept zu finden. Denn in vielen Fällen passen die angebotenen Produkte in der Tat überhaupt nicht zum Anleger.
Folgt man einer Studie der Verbraucherzentrale, so sind etwa 95 Prozent der Anlageprodukte nicht in der Lage, die Bedürfnisse der Anleger zu befriedigen. Viele waren teurer als vergleichbare Anlageprodukte, einige waren schlicht nicht rentabel. In vielen Fällen waren die Produkte auch viel zu riskant.
Auch wenn die Studie bereits aus dem Vorjahr ist, so heißt das nicht, dass das Problem heutzutage nicht mehr besteht. Nicht immer sind die Produkte, die im Rahmen einer Anlageberatung dem Interessenten vorgestellt und später tatsächlich abgeschlossen werden, für den Kunden nützlich bzw. erfolgreich.

Häufig sind die Strategien bzw. Produkte viel zu riskant und häufig kann selbst ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden. Meist sind dafür die heftig umstrittenen Produkte des so genannten unregulierten „Grauen Marktes“ verantwortlich, der leider immer noch nicht ausgetrocknet ist. (Um diesen sollten Sie als „normaler“ Anleger auf jeden Fall einen großen Bogen machen – ebenfalls um diejenigen Vermögensberater, die Ihnen derartiges unaufgefordert und ohne weit reichende Erklärungen anbieten – meiner Meinung nach). Doch warum werden den Anlegern immer wieder „falsche Produkte“ angeboten? In vielen Fällen spielt die Beratung eine wesentliche Rolle: Wird eine klassische Anlageberatung vom Bankberater durchgeführt, so verkauft dieser in erster Linie die Produkte des eigenen Hauses, die ihm von der Bank zur Verfügung gestellt werden.

Dabei suchen die allermeisten Anleger aber einen professionellen Vermögensberater auf, da sie eine wirklich unabhängige und passgenaue Beratung wünschen. Die Kunden eines unabhängigen Vermögensberaters wollen und sollen also durchaus von der Vielfalt der Möglichkeiten profitieren.
Auf jeden Fall muss ein guter Vermögensberater die gegenwärtige persönliche Situation des Interessenten beachten und eine individuelle Strategie erstellen. Diese muss mindestens zwei Ziele verfolgen: das Vermögen vermehren und die Risiken dabei beachten, idealerweise zu reduzieren.

Wie erkennt man einen guten Finanzberater?

Der klassische Finanzberater einer Versicherung oder einer Bank ist eher ein Verkäufer von Produkten als ein echter Berater.
Die Bedürfnisse des Kunden werden dabei leider häufig missachtet oder sind sogar von vornherein für dem Berater nicht von Interesse.
Viel zu häufig geht es dem Finanzberater in erster Linie um seinen „Schnitt“ und seine Provision. Leider ist das vielen Anlegern aber nicht bewusst.

Ein wirklich guter und hochwertig ausgebildeter Vermögensberater verfolgt jedoch eine andere Strategie: Er analysiert zu Beginn die aktuelle Ist-Situation. Gibt es bereits ein nennenswertes Vermögen? Welches Risiko möchte und darf der Anleger eingehen? Existiert ein ausreichend langer Anlagehorizont? Wenn in Aktien investiert wird, welche Aktienstrategien sollen dann verfolgt werden? Sollen dividendenstarke oder eher Wachstumspapiere gekauft werden? Es ist eine bunte Mischung von Faktoren und Strategien, die am Ende zum Erfolg führt.
Ein guter und fairer Vermögensberater sollte aber nicht nur auf die mögliche Rendite hinweisen – sondern auch auf die Risiken.
Hohe Gewinnchancen sind zwar verlockend, jedoch muss sich der Anleger bewusst sein, dass hohe Renditen mit hohen Risiken untrennbar verbunden sind.

Ein gutes Portfolio sollte natürlich so aufgebaut sein, dass sich die einzelnen Papiere ergänzen und ihre jeweiligen Stärken in verschiedenen Börsenphasen ausspielen können. Allerdings ist eine gute Diversifizierung viel mehr als ein Sammelsurium von unterschiedlichen Papieren.

Wann spricht man von einer guten Vermögensberatung?

Der Anleger sollte einerseits Vertrauen in seinen Berater haben, andererseits natürlich auch kritisch hinterfragen, wenn er gewisse Strategien und Ansätze für „falsch“ oder zu riskant hält. Ebenfalls sollten Sie als Interessent hartnäckig nachfragen, falls Ihnen einige Punkte und wesentliche Bestandteile der Strategie unverständlich sind oder Sie insgesamt nicht überzeugt sind. Persönlich bin ich jedenfalls sogar sehr erfreut, wenn ich in meiner Funktion als Berater kritisch hinterfragt werde. Denn dann merke ich, dass der Kunde wirklich ein besserer Anleger werden will und sich für meine Strategien interessiert. Auch wenn diese manchmal nicht ganz alltäglich sind.

Aufgrund der Tatsache, dass der Vermögensberater auf zahlreiche unterschiedliche Produkte zugreifen kann, sind gründliche und gute Beratungen oft sehr zeitintensiv. Zeit, die benötigt wird um Ihre individuellen Bedürfnisse zu klären und die sich Ihr Berater auf jeden Fall nehmen sollte.
Natürlich gibt es auch in der Vermögensberatung „schwarze Schafe“, die schlechte, überteuerte und intransparente Anlageprodukte anbieten oder sogar der Meinung sind, Sie mit Nachdruck von irgendetwas überzeugen zu müssen. Das ist jedoch nicht der richtige Ansatz.
Nur wenn Sie selber  Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Anlageformen nachvollziehen und die Risiken einschätzen können, arbeiten Sie mit einem guten Vermögensberater zusammen. Schließlich müssen Sie als Anleger mit dem gewählten Portfolio zufrieden sein und mit dessen Auswirkungen „leben“ können – und nicht Ihr Berater.

Insgesamt kann nur dann von einer guten Beratung die Rede sein, wenn Sie als Anleger am Ende des Beratungsprozesses wissen und verstehen, welche Produkte Sie abgeschlossen haben und wie diese funktionieren.

Sie interessieren sich für eine gute und unabhängige Vermögensberatung? Nehmen Sie noch heute mit mir Kontakt auf und beginnen wir mit der Vermehrung Ihres Vermögens!

Klaus Buhl
Tel: 0228 915 614 81
E-Mail: Klaus.buhl@libra-invest.de

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