Liebe Investoren,

Nachdem wir einige fast schon langweilige Handelswochen mit geringer Volatilität erlebt haben, kehrt nun eine gewisse Spannung an die Märkte zurück.
Mit großem Echo in den Medien gab es heftige Gewinnmitnahmen bei den meist sehr heiß gelaufenen einschlägigen Technologiewerten.
Zunächst an der Nasdaq, sehr schnell aber an den globalen Märkten. Nun ist natürlich guter Rat teuer und die Analysten rätseln, ob wir das Ende der Hausse oder wenigstens das Ende der deutlichen Outperformance des Sektors erleben? Oder ob die Kurse bald wieder steigen?

Selbstverständlich kann Ihnen heute kein ehrlicher Analyst diese Frage 100-%-korrekt beantworten. Auf jeden Fall aber sollten Sie sich nicht durch das große Getöse in den Medien vom wichtigsten Börsenindikator überhaupt ablenken lassen, der Preisbildung durch den Kampf von Angebot und Nachfrage. Nun aber zurück zur Frage, ob wir derzeit vielleicht das Ende des Aufwärtstrends an den Märkten erleben.
Dazu ist es wichtig zu wissen, dass weltweit betrachtet Aktien derzeit die relativ stärkste Anlageklasse sind, also attraktiver als Rohstoffe, Renten, der Geldmarkt oder Währungen. Insofern gibt es keinen Hinweis auf das jähe Ende der Hausse.
Interessant ist insbesondere, dass europäische Aktien den weltweit stärksten Aufwärtstrend zeigen vor Asien, den USA und den Schwellenländern.

Wie Sie vielleicht wissen, bin ich ein großer Anhänger der Analyse von Sektoren. Diese entwickeln sich unterschiedlich in Abhängigkeit des Konjunkturzyklus und weichen teils deutlich von der Entwicklung des übergeordneten Index ab. Z.B. haben in den USA die wichtigsten Energietitel in diesem Jahr etwa 10 % verloren, während Technologietitel um mehr als 20 % zugelegt haben. Insofern ist es natürlich sehr interessant für uns als ambitionierte Anleger, unser Kapital möglichst in den attraktivsten Sektoren und Titeln zu investieren. Genau darum geht es natürlich auch im Premiumbrief und meinen andren Dienstleistungen.

Ende des allgemeinen Aufwärtstrends bei den Technologieaktien?

Hier sehen Sie einen der wichtigsten ETF`s für den US- Technologiesektor, bzw. dessen Entwicklung in den vergangenen sechs Monaten.

Technologieaktien

Ich weiß nicht wie es ihnen ergeht, aber besondere Sorgen macht mir dieser Chart nicht – ganz im Gegenteil scheint sich die Dynamik schon wieder zu erhöhen. Wie Sie sehen, verlaufen die Technologieaktien nach wie vor in einem stabilen Aufwärtstrend und weit oberhalb der wichtigen 200- Tage- Linie, die bei etwa 50 Punkten verläuft.
In den vergangenen Tagen ist der Kurs vom oberen Ende des Trendkanals sehr dynamisch bis auf die mittelfristig interessante 50- Tage- Linie zurückgefallen. Hier hat sich der Sektor ETF mit einem charttechnisch positiv zu interpretierenden „Hämmerchen“ wieder nach oben abgestoßen.
Der Test der wichtigen Unterstützung wurde mit Bravour bestanden. Ganz nebenbei hat sich der Kurs sogar wieder in seinen ursprünglichen Trendkanal zurück gerettet. Insgesamt und wegen der hohen Relativen Stärke der Technologieaktien als einem der zentralen Sektoren der Börse sieht es daher nicht nach einem abrupten Ende der Hausse aus.

Microsoft im Erholungsmodus

Hier habe ich Ihnen rot eingekreist, wie es dem Tech-Dinosaurier Microsoft in den vergangenen Tagen ergangen ist. Übrigens bin ich in diesem Wert bereits seit langer Zeit mit meiner Vermögensverwaltung für die Kunden investiert, was ich wegen der tollen Rendite und stabilen Dividende natürlich nicht bereut habe.

Wie Sie sehen, hat Microsoft Anfang April bei etwa 65 USD ein neues Hoch erzielt und dieses zunächst in einer Konsolidierungsbewegung umkreist. Plötzlich hat die Aktie dann aber wieder neuen Schwung aufgenommen und einen steileren Aufwärtstrendkanal etabliert. Von dessen Oberseite ist die Aktie dann rasend schnell bis an die 50- Tage -Linie nach unten durchgereicht worden. Aber ähnlich wie der gesamte Sektor hat Microsoft auf dieser Unterstützung neue Kraft gesammelt und ist wie ein Gummiball nach oben hin abgeprallt. Eine schwache Aktie sieht wirklich anders aus und ich sehe wenig plausible Argumente, hier ab zu springen. Natürlich kann kein Mensch hellsehen, aber meiner Meinung nach sollte man „gute“ Aktien, die auch fundamental überzeugen,  nicht vorschnell verramschen.

Hier können Sie sich informieren, wie ich aktuell mit dem Konzept der relativen Stärke im Premiumbrief umgehe. Da die Relative Stärke der europäischen Aktien erst seit wenigen Wochen größer ist als diejenige der US- Aktien, ist es meiner Meinung auch noch nicht zu spät zum Investieren. Fast wöchentlich ergeben sich neue objektiv nachvollziehbare Chancen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren Investments.
Zögern Sie nicht, sich mit Ihren Fragen an mich zu wenden.

Sonnige Grüße vom Rhein von Ihrem fairen Berater
Klaus Buhl