Liebe Anlegerinnen und Anleger,

sehr deutlich hinkt seit einigen Wochen das deutsche Börsenbarometer DAX den US -Indizes hinterher. Relativ betrachtet sind deutsche Aktien im Vergleich zu den amerikanischen nicht besonders attraktiv. Dies erkennt man beim Blick auf den Chart rasch an jeweiligen 200- Tage- Linien. Während der DAX noch weit unterhalb des gleitenden 200 -Tage -Durchschnitts notiert, hat der marktbreite S & P 500 diese Linie im Rahmen der Korrektur noch nicht einmal ernsthaft getestet und sich rasch wieder von ihr entfernt. Noch attraktiver aber sind derzeit die Schwellenländer.
Die Frage ist aber, ob es nicht noch besser geht?

Ja, es geht noch besser - und zwar in den so genannten Schwellenländern.
Auch wenn man wegen der großen Vielfalt nicht alle im „MSCI Emerging Markets Index“ enthaltenen Länder über einen Kamm scheren sollte, ist der Blick auf diesen Index für uns Anleger sehr erfreulich.
Ganz bestimmt ist es kein Zufall wenn die großen Anleger seit einiger Zeit in großem Stil Kapital in die Schwellenländer lenken.

Schwellenländer sehr hoch im Kurs der Anleger

Nach der Finanzkrise war es dort für einige Jahre relativ ruhig geworden. Besonders nach der Korrektur der etablierten Börsenplätze wegen der Angst um die Zukunft des chinesischen Wirtschaftswachstums im Frühjahr 2016 etablierte sich ein deutlicher Aufwärtstrend an den Börsen der Schwellenländer.
Bis heute tendiert der übergeordnete Index der Schwellenländer relativ betrachtet deutlich besser als zum Beispiel unser DAX. Dies ist natürlich kein Zufall, denn die Konjunktur der aufstrebenden Volks-wirtschaften befindet sich mehrheitlich in hervorragender Verfassung und außerdem in einem frühen Stadium des Konjunkturzyklus.
Die BIP- Wachstumsraten sind hoch und die Arbeitslosenquoten sinken weiter. Auch die Verschuldung dieser Länder ist viel geringer als in den Industriestaaten. Darüber hinaus sind die Bewertungen der Aktienmärkte noch moderat - trotz der bisherigen Index-Anstiege.
Insgesamt profitieren die Schwellenländer vom hohen Wachstum der Industriestaaten. Dadurch steigen die Löhne in den aufstrebenden Volkswirtschaften, was den dortigen Konsum positiv beeinflusst.

Die folgende Grafik zeigt Ihnen den Verlauf der wichtigsten Schwellenländer während der vergangenen Jahre als besonnenen Point & Figure Chart.

Schwellenländer attraktiv

Aktien der Schwellenländer weiter fest

Sehr deutlich ist der jahrelange Seitwärtstrend nach der Finanzkrise. Aber auch der im Winter 2016 beginnende Aufwärtstrend im Sommer 2017 (die Ziffern und Buchstaben in den einzelnen Säulen zeigen Ihnen zur Orientierung die jeweiligen Monate, da P & F Charts über keine klassische Zeitachse verfügen, allein die Veränderung des Kurses ist maßgeblich).
Allerdings hat auch die Korrektur von Anfang Februar Bremsspuren in den Schwellenländern hinter-lassen. Dies zeigt Ihnen die negative und von oben nach unten fallende 0- Achse im rechten Bereich mit der Ziffer 2 für den Monat Februar. Sehr schnell jedoch wurde diese negative o-Spalte von einer positiven x-Achse gekontert. Dies bedeutet, dass die Käufer wieder im Vorteil sind.
Besonders groß ist die Angst der Anleger vor einem Zinsanstieg in den Schwellenländern also nicht.
Bitte Bedenken Sie aber, dass es in einer allgemeinen und globalen Börsenkorrektur wegen der ge-ringeren Liquidität in den Schwellenländern meist zu größeren Kursschwankungen kommt als an den etablierten Börsen der Industrieländer. Dann kann es schnell passieren, dass zu viele Anleger zeitgleich den Notausgang suchen.

Wer von Ihnen nicht einfach nur in einen breiten Korb der Schwellenländer investieren will, sondern gezielt in einzelne attraktive Länder, hat dazu natürlich mit den verschiedenen verfügbaren ETF`s auf dieser Länder gute Instrumente zur Hand.
Besonders hohe relative Stärke weisen seit Wochen schon die Regionen Lateinamerika, Russland, Indien und China auf. Insofern kann es sinnvoll sein, in die jeweils stärksten Länder zu investieren.
Denn wie gesagt, es ist kein Zufall, wenn einige Börsen besser als andere performen. Allerdings ver-ändert sich die jeweilige Situation der Relativen Stärke aber auch regelmäßig.

Falls Sie sich für eine relativ hohe Gewichtung der Schwellenländer in Ihrem Portfolio entscheiden, würde ich Ihnen auf jeden Fall dazu raten, ein starkes Gegengewicht in Form von möglichst markt-neutralen oder allgemeinen Absolut Return Fonds aufzubauen.
Diese sind zwar in ihrer Masse keine Wunderwaffe und auch kein „Allheilmittel“, in jeder Börsenphase lassen sich aber Strategien finden, die sich besser als andere schlagen.
Auch hier kommt es eben auf die richtige Mischung und eine clevere Diversifikation an.
Übrigens mache ich Ihnen in meiner Anlageberatung ganz konkrete Vorschläge, wie Sie die stärksten Regionen der Welt mit dem dafür notwendigen Gegengewicht an marktneutralen Strategien kombinieren sollten. Ganz individuell für Sie maßgeschneidert entsprechend Ihrem persönlichen Risikoprofil.
Dabei ist meine Dienstleistung der Anlageberatung übrigens überraschend günstig. Insgesamt belaufen sich die Kosten für Sie auf höchstens ein Prozent des Depotvolumens. Weitere Kosten wie zum Beispiel Ausgabeaufschläge oder ähnliches gibt es nicht.

Falls Sie dazu Fragen haben oder sich für eine wirklich unabhängige und faire Überprüfung Ihres Depots interessieren, kontaktieren Sie mich einfach ganz formlos.

Viel Erfolg mit Ihren Investitionen und herzliche Grüße von Ihrem fairen Berater
Ihr Klaus Buhl

P.S. Hier können Sie sich über meine Anlageberatung informieren

Anlageberatung Clever vorsorgen

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