Liebe Anlegerinnen und Anleger,

aus verschiedenen Gründen ist derzeit eine gute Gelegenheit, etwas zum Goldpreis und der Entwicklung der Goldminen zu schreiben – meiner Meinung nach. Deswegen werde ich mich nicht nur heute, sondern auch morgen wieder zum Gold und den Goldminen äußern.
Interessant ist der Sektor übrigens nicht unbedingt wegen der heutigen praktisch ergebnislosen Sitzung der europäischen Notenbank EZB, der Wahl in Großbritannien oder der neuerlichen, von US Präsident Trump angezettelten Unruhe am Persischen Golf.

Aus irgendwelchen Gründen erholt sich der Goldpreis seit einigen Wochen wieder deutlich und hat nun ein wichtiges charttechnisches Niveau der P & F Technik erreicht. Vermutlich ist der überwiegende Teil der positiven Gold-Entwicklung dem überraschend schwachen US-Dollar geschuldet. Trotz der in den USA steigenden Zinsen entwickelt sich der Dollar seit Monaten schwach gegenüber den wichtigsten Währungen der Welt. Bekanntlich ist der Goldpreis hochgradig (gegenläufig) mit dem US-Dollar korreliert. Ein schwacher US-Dollar begünstigt grundsätzlich die meisten Rohstoffe und Edelmetalle – und umgekehrt.
Wie eingangs angedeutet, wird in diesen Tagen viel über den Goldpreis und die Minenaktien geredet und geschrieben. Persönlich bin ich kein Freund der überschwänglichen Aufregung um den Goldpreis. Vor allem, da es in den vergangenen 6 Jahren immer wieder verkehrt war, sich hier zu früh zu freuen bzw. als echter und langfristiger Investor zu engagieren.

Wie ist die Lage beim Gold heute?

Interessant ist der Goldpreis in dieser Woche, da er seine „Rundreise“ nach der Wahl von US -Präsident Trump beendet hat. Damals wie heute notiert das gelbe Edelmetall bei etwa 1.280 Dollar. Dazwischen liegt allerdings eine sehr volatiler Reise. Direkt nach der Wahl und bis zum Jahresende geriet Gold unter Verkaufsdruck und rutschte bis etwa 1.130 $. Auslöser dafür war die große Euphorie nach der Wahl und die angekündigte Steuerreform, höhere Ausgaben für Infrastruktur, weniger Regulierung und eine umfassende Gesundheitsreform. Ganz offensichtlich hatten die Anleger das Interesse an Absicherung und sicheren Zufluchtsorten innerhalb der Anlageklassen verloren. Doch je größer das Chaos in Washington und je härter der Kampf Trump gegen Trump ausgefochten wurde, desto attraktiver wurde das Gold.

Doch trotz des positiven Umfeldes für Gold und die Minen ist es für jegliche Euphorie noch zu früh – meiner Meinung nach, wie Ihnen der gelassene P & F Chart für Gold zeigt.
Gut erkennen Sie die seit dem Jahresbeginn gültige Unterstützungsgerade, die mit den höheren Hochs und tieferen Tiefs auf einen kurzfristigen Aufwärtstrend deutet.
Sehr interessant ist das gegenwärtige Preisniveau, da kürzlich die seit dem August 2016 gültige Widerstandsgerade geknackt wurde. Noch ist diese Entwicklung aber nicht nachhaltig.

Gold auf dem Sprung?

Sollten wir uns oberhalb davon halten und bei 1.300 sogar ein neues Kaufsignal generieren, würde dies mit hoher Wahrscheinlichkeit eine positive Entwicklung des Goldpreises einleiten. Der nächste wichtige Widerstand wäre dann das August-Hoch bei 1.370 Dollar.
Ein Kaufsignal entsteht übrigens, wenn die aktuelle positive X- Spalte über die vorhergehende aufsteigt, was bei 1.300 der Fall wäre.
Da in der P & F Technik die Schwungkraft einer Kursbewegung gemessen wird, gehe ich davon aus, dass im Falle eines Kaufsignals der Goldpreis oberhalb des beschriebenen Widerstands von 1.370 landen würde.
Dies würde für die Gold-Fans natürlich einen sehr hartnäckigen Deckel wegsprengen und die positive Entwicklung fortsetzen. Umgekehrt beachten Sie bitte die Region von 1.200 bis 1.220 Dollar. Sollte der Goldpreis darunter tauchen, wäre dies eine sehr negative Entwicklung und sogar der kurzfristige Aufwärtstrend wäre in Gefahr.

Unterhalb von etwa 1.190 müssen wir sogar mit einem Test des zyklischen Tiefs bei 1.130 rechnen, wovon ich allerdings heute nicht ausgehe.

Wie ich weiß, interessieren sich sehr viele Leser unter Ihnen für den Goldpreis und auch die Entwicklung der sehr chancenreichen Goldaktien. Immerhin können diese locker um ein Drittel steigen, wenn der Goldpreis nur um etwa 5-10 % zulegt. Bitte bedenken Sie aber, dass diese „Angewohnheit“ der Minenaktien in beide Richtungen funktioniert. Daher ist der Sektor meiner Meinung nach der volatilste und riskanteste am Aktienmarkt überhaupt.

Morgen werde ich mich erneut bei Ihnen melden und die charttechnische Entwicklung und den inneren Markt für den Goldminensektor zeigen. Ich gehe davon aus, dass wir hier demnächst einige sehr interessante Gelegenheiten sehen werden, die ich natürlich im Premiumbrief mit konkreten Aktien und Einstiegspunkten besprechen werde. Übrigens bin ich hier bereits investiert, nehme mir aber gerne falls notwendig die Freiheit, das Engagement zu erhöhen oder zu reduzieren.

Wegen der interessanten Ausgangslage bei Gold und den Minenaktien ist der Sektor aber auch relevant und interessant (da strategisch und übergeordnet chancenreich) für meine Anlageberatung. Hier habe ich nämlich die Möglichkeit, für Sie ganz individuell und dabei völlig unabhängig einzelne Sektoren und Länder auszusuchen und mittels kostengünstiger ETFs in sie zu investieren.
Hier können Sie sich informieren.
Noch einfacher ist es natürlich, mich einfach telefonisch zu kontaktieren (0228 91561481) oder eine E-Mail mit ihren Fragen zukommen zu lassen.

Nun wünsche ich Ihnen einen fröhlichen Sommerabend und viel Erfolg mit ihren Investitionen.
Ihr fairer Berater aus Bonn,
Klaus Buhl

 

 

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