Liebe Anlegerinnen und Anleger,

zu aller erst will ich mich bei Ihnen für Ihre Verbundenheit, die vielen Anregungen und die konstruktive Kritik im nun fast hinter uns liegenden Jahr bedanken.
Und Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein fröhliches neues Jahr wünschen. Ebenfalls will ich mich bereits jetzt für die bereits eingegangenen Spenden für die Elterninitiative krebskranker Kinder bedanken, die mit ihren Mitteln wirklich großartige Aktionen auf die Beine stellt und die kleinen Patienten ganz toll in der schweren Behandlungszeit unterstützt.
Wer von Ihnen noch etwas spenden – und seine Steuerlast drücken will, – worüber ich mich natürlich sehr freuen würde –  findet etwas weiter unten noch einmal die näheren Einzelheiten und die Bankverbindung.

Als kleines Weihnachtsgeschenk will ich heute auf den Goldpreis und die Minenaktien eingehen und deren mögliche Entwicklung im kommenden Jahr beleuchten, da ich weiß, dass sich viele Leser dafür interessieren.
Grundsätzlich bin ich kein Freund von Prognosen und auch kein bekennender Goldfan – aber die derzeitige Konstellation ist nicht uninteressant.

Warum ist der Goldpreis so schwach?

Die beste Grundlage für eine Prognose ist die Analyse der Gegenwart. Nur auf diese Weise sollte man ein Urteil über die zukünftige Preisentwicklung wagen. Wie ich schon vor wenigen Wochen hier schrieb, tendiert der Goldpreis seit 20 Monaten per Saldo seitwärts – jedenfalls wenn man den Kursrutsch von vor genau einem Jahr ausblendet.
Natürlich drängt sich sofort die Frage auf, warum der Goldpreis in der relativen Betrachtung gegenüber Aktien so schwach ist. Immerhin boomt die Konjunktur in fast allen Ländern, deren Bürger in guten Zeiten gerne Gold  kaufen und geopolitische Risiken und Krisen gibt es ausreichend auf der Welt. Dazu kommt noch die langsam steigende Inflation, die ebenfalls die Aufmerksamkeit der Investoren auf Gold lenken sollte.
Es gibt also einige Gründe, die für einen steigenden Goldpreis sprechen. Trotzdem kann sich der Goldpreis nicht aus seiner Seitwärtsbewegung befreien, geschweige denn den Widerstand bei knapp 1.370 $ überwinden.
Trotz einiger guter Argumente für eine Renaissance des gelben Edelmetalls scheint es mir so, als wären die Anleger zu sorglos und das Vertrauen in die Banken und die Politik zu groß. Möglicherweise haben sich die Investoren an die zahlreichen und latenten Krisen in der Welt gewöhnt und erhöhen ihre Nachfrage nach Gold nicht weiter, bis sich die Situation erneut verschärft.
Aber nicht nur die Aktien-Hausse konkurriert um die Gunst der Anleger. Auch die Kryptowährungen ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich. Dabei sind die Parallelen zwischen Bitcoin und Gold nicht besonders groß wenn man davon absieht, dass beide private Zahlungsmittel sind, auf die die Notenbanken keinen Einfluss haben.
Auch den inneren Wert von Gold und Bitcoin halte ich übrigens für sehr begrenzt und als Währungen sind beide mindestens unpraktisch.

Erholung der Minenaktien in Sicht?

In den vergangenen Tagen haben sich die wichtigsten Minenaktien und Indizes wie der HUI deutlich von ihren Tiefs abgesetzt und laufen nun horizontale Widerstände. Auch wichtige gleitende Durchschnitte wie die 50- Tage- Linie stellen sich nun einzelnen Aktien und Indizes wie dem GDX und dem HUI in den Weg. Da stellt sich die Frage, ob wir nur ein Strohfeuer erleben oder ob mehr hinter der jüngsten Entwicklung steckt? Immerhin war es in den vergangenen Monaten stets verkehrt, sich in diesem schwachen Sektor zu engagieren.
Die folgende Grafik zeigt Ihnen die Relation derjenigen Minenwerte, die auf einem Kaufsignal der P & F Technik notieren.

Bullish Percent Goldsektor

Wie Sie an der rechten Skala (roter Kreis) sehen, notieren derzeit nur 25 % der Minen auf einem Kaufsignal und werden mithin von der Nachfrage gelenkt. Die aktuelle 0-Spalte verdeutlicht, dass der systematische Impuls nach unten zeigt und gegenwärtig weitere Aktien Ihre wichtige Unterstützung verlieren.

Mit dieser geringen Anzahl an Kaufsignalen ist der Sektor aktuell der schwächste unter 41 US-Aktiensektoren. Ein Engagement in Goldminen ist also nicht im Sinne derjenigen Investoren, die sich auf die stärksten Sektoren konzentrieren.
Allerdings zeigt Ihnen der abgebildete Risikoindikator für den Sektor, dass wir bereits sehr stark überverkauft sind. Ebenfalls sieht man, dass sich der Indikator bereits von seinem Tief bei 22 % gelöst hat und die Nachfrage wieder steigt. (die Entwicklung ist aber noch in einem frühen Stadium). Es besteht dennoch die Chance, dass wir uns von unten einem antizyklischen Kaufsignal nähern.
Dieses würde ausgelöst, falls sich eine positive X-Achse bildet, die von unten aufsteigend die wichtige Marke von 30 % übersteigt. Soweit sind wir noch nicht.
Interessant wird der Minensektor aber aus antizyklischen Gesichtspunkten, da sich die Chance auf eine Gegenbewegung erhöht.
Bitte bedenken Sie auch, dass im Januar (bis in den  Frühsommer) eine saisonal interessante Jahreszeit für Gold beginnt. Möglicherweise positionieren sich bereits jetzt die ersten hartgesottenen Aktionäre im Minensektor.
Insgesamt befinden wir uns noch in einer sehr frühen Phase des möglichen Aufschwungs, in der sich nur sehr risikobereite Anleger engagieren sollten.
Trotzdem empfehle ich, den Sektor sehr gut im Blick zu behalten und werde demnächst darauf zurückkommen. Natürlich auch im Premiumbrief.

Aus aktuellem Anlass will ich sie auch heute noch einmal auf mein Lieblingsprojekt hinweisen, für welches ich in diesem Jahr Spenden sammele und das ich natürlich auch selber substantiell unterstütze. Übrigens nicht nur finanziell. Falls Sie in diesem Jahr von meinen Tipps und Anregungen in diesem Newsletter profitieren konnten, würde ich mich über einen Beitrag von Ihnen wirklich sehr freuen.

Gutes tun und noch im Jahr 2017 Steuern sparen

Heute will ich mich mit einem mit einem ganz besonderen Anliegen an Sie wenden. Vor allem natürlich, falls es Ihnen im vergangenen Jahr gut ergangen ist und Sie durch meine wöchentlichen Informationen und den speziellen Blick auf den „Inneren Markt“ ein wenig profitieren konnten. Wie schon in früheren Jahren will ich Ihnen ein gemeinnütziges Projekt vorstellen, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. In diesem Jahr geht es mir um etwas sehr persönliches und dennoch alltägliches, die Stiftung „Elterninitiative Krebskranker Kinder Sankt Augustin e.V.“. Wie Sie vielleicht wissen, wurde im Sommer 2015 bei meinem damals vierjährigen Sohn ein sehr bösartiger Gehirntumor festgestellt. Nach mehreren schwierigen Operationen, einer intensiven Bestrahlung und langwierigen Chemotherapie geht es ihm mittlerweile besser als den meisten kleinen Patienten in seiner Vergleichsgruppe -obwohl die Behandlung noch nicht vorüber ist.

In dieser natürlich auch für die Eltern und Geschwister schwierigen Zeit ist mir schnell klar geworden, wie wichtig für die kleinen Patienten eine wirklich kindgerechte Betreuung und Atmosphäre ist, die über die eigentliche medizinische Behandlung hinausgeht. Denn gerade in den modernen und hochspezialisierten, häufig privatwirtschaftlich geführten onkologischen Kliniken fehlt das „gewisse Extra“, damit die erkrankten Kinder die schwere Zeit im Krankenhaus besser durchstehen können.

Häufig geht es hier um alltägliche Dinge, die auf den ersten Blick gering wirken, in ihrer Summe aber ungeheuer wichtig für die Genesung der Kinder sind. Diesbezüglich bin ich mir ganz sicher. In der Klinik in Sankt Augustin, in der mein Sohn behandelt wird, wird zum Beispiel von der genannten Elterninitiative ein sehr schöner Spielbereich unterhalten. Dieser ist so konzipiert, dass die Kinder, die wegen der Keimgefahr grundsätzlich nicht das Krankenzimmer verlassen und auch nur möglichst wenig Besuch empfangen dürfen, ihn direkt von der Station aus erreichen können. Dort können die Kinder unter Anleitung von zwei von der Stiftung finanzierten Erzieherinnen und einer halbtags tätigen Psychologin spielen, basteln, malen, kochen und sich sogar musikalisch betätigen. Selbstverständlich wird auch Unterstützung angeboten, damit die Kinder während der meist sehr langen Behandlungszeit nicht vollkommen auf den Schulunterricht verzichten müssen. Sogar für die Geschwister- Kinder, die natürlich auch eine belastende Zeit durchmachen. wird mit einigen Angeboten und Ausflügen gesorgt, damit diese sich nicht vernachlässigt vorkommen.

Sparschwein EKKK

Diese vielfältigen Unterstützungen für die kranken Kinder, die ja meist viele Monate stationär behandelt werden, können natürlich nur mit großzügigen Spenden fortgeführt werden. Genau darum will ich Sie hiermit bitten. Natürlich werden Ihre Zuwendungen absolut effizient von erfahrenen „Ehrenamtlern“ eingesetzt.

Die Elterninitiative ist vom Finanzamt Sankt Augustin als gemeinnützig und besonders förderungswürdiger Verein anerkannt. Das heißt, Sie können Ihre Spenden auch steuerlich geltend machen. Sie erhalten über mich eine steuerabzugsfähige Bestätigung über Ihre Zuwendung, falls gewünscht.

Mit einer Spende für die Elterninitiative krebskranker Kinder würden Sie mir eine große Freude machen. Hier habe ich für Sie einen Flyer hinterlegt. Hier ist die Bankverbindung bei der Kreissparkasse Köln

Spendenkonto

Kreissparkasse Köln

IBAN DE56 3705 0299 0016 0007 19

BIC COKSDE33XXX Hier habe ich für Sie einen Flyer der Initiative hinterlegt

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein besinnliches Weihnachtsfest und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr – für welches ich recht optimistisch bin.

Herzlichst Ihr Klaus Buhl

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